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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

BILDUNG: Theorie und Praxis miteinander verzahnt

27.05.2008

EINSWARDEN Alles hat hervorragend geklappt beim zweiten Projekt der Hauptschule Am Luisenhof mit dem Nordenhamer Airbus-Werk. Und so zogen dann auch Schüler und Lehrer sowie Mitarbeiter des Flugzeugkonzerns am Montag ein positives Fazit der sechsmonatigen Zusammenarbeit. „Unsere Kooperation wird fortgesetzt“, versprach die Ausbilderin Katja Otten auch im Namen des Airbus-Ausbildungsleiters Olaf Heinrichs. „Das war richtig klasse“, freute sich ebenfalls der Fachkonferenzleiter der Schule, Uwe Mehrle, über die gute Zusammenarbeit und das Engagement der Schüler.

Elf Neuntklässler haben seit November 2007 nicht nur die Schulbank gedrückt. Einmal in der Woche wurden sie auch an den Nachmittagen in der Airbus-Ausbildungswerkstatt unterrichtet und mit den Anforderungen, die auf sie als Lehrlinge zukommen könnten, vertraut gemacht. Die Mädchen und Jungen legten sich mächtig ins Zeug und zeigten, was in ihnen steckt. Sie paukten Mathematik, Physik und Fachenglisch in der Schule, konzipierten einen so genannten Praktikantenflieger in der Lehrwerkstatt und lernten bei all ihren Aktivitäten, dass sowohl die praktische als auch die theoretische Arbeit Sinn und Zweck haben.

„Airbus war offen für uns“, betonte Uwe Mehrle. So habe das Projekt aufzeigen können, dass Hauptschüler in der Lage sind, eine Ausbildung in einem Industriebetrieb zu bestehen. Das sei für beide Seiten vorteilhaft. Dem stimmte Katja Otten zu. „Alle haben gut mitgemacht“, sagte sie. Aufgrund der erfolgreichen Kooperation sieht sie weiter gute Chancen, dass Hauptschüler bei Airbus Fuß fassen können. Es sei wichtig, junge Leute zu fördern und sie mit einer entsprechenden Ausbildung vernünftig auf das Berufsleben vorzubereiten. Und dass den Neuntklässlern – einer von ihnen hat bereits eine Lehrstelle angenommen – bei entsprechender schulischer Leistung die Türen offen stehen, war bei der Auswahl ihrer Betreuer offensichtlich. Vier Airbus-Azubis mit Hauptschulabschluss kümmerten sich um die Luisenhof-Schüler.

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Nach den Worten von Uwe Mehrle gehört viel Ehrgeiz dazu, eine Lehrstelle bei Airbus anzupeilen. Die Konkurrenz sei groß. Und nur wer stark in Mathematik und Physik sei, könne sich Hoffnungen auf einen Ausbildungsplatz bei Airbus machen. In den drei neunten Klassen seien daher die Projektteilnehmer zusammen mit den jeweiligen Klassenlehrern ausgewählt worden. „Es soll auch ein Stückchen Belohnung sein“, merkte Uwe Mehrle weiter an.

Den Hauptschülern hat die Arbeit viel Spaß gemacht. Sieben von ihnen bekundeten am Montag ihr Interesse an einem Ausbildungsplatz im Flugzeugwerk. Mit dem Abschlusszeugnis der neunten Klasse und einem Zertifikat über das Praktikum können sie sich bald bewerben. Ihre Namen jedenfalls sind in der Ausbildungswerkstatt schon bekannt.

Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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