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Zinzendorfschule: Köpfe rauchen bis früh morgens

01.12.2017

Tossens So viel war noch nie los bei einer „langen Nacht der Mathematik“ an der Zinzendorfschule in Tossens. In vier Jahrgangsgruppen brüteten die Schülerinnen und Schüler von 18 Uhr abends bis teilweise 8 Uhr am nächsten Morgen über ihren Aufgaben. Drei Mütter, nämlich Bianca de Grave, Anke Maiaroli und Karin Hellwig, sorgten für energie- und vitaminreiche Verpflegung. Der Elternrat der Schule hatte die Speisen und Getränke finanziert.

Uwe und Lennart Hänßler, Bettina und Tim Lewerentz, Dennis Kittel und Heiko Kuhlmann sowie Myriam und Lukas Mendelsohn übernahmen die mathematische Betreuung der Jugendlichen, gaben Anregungen, Impulse und nötige Denkanstöße.

Christopher Luker und Max Janßen, ehemalige Schülern der Zinzendorfschule, die derzeit als Schulbegleiter in Tossens tätig sind, assistierten und kümmerten sich die ganze Nacht über um die sonstigen Belange der Teilnehmer. Sie sorgten zum Beispiel dafür, dass im „Schlaftrakt“ des Schulgebäudes auch wirklich Ruhe herrschte. Überraschend waren auch noch Bennett Linneweber und Lars Mayer, Schulabgänger aus dem vergangenen Sommer, dabei, um die anderen Betreuer bei der Arbeit zu unterstützten.

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Eigentlich begann die Mathenacht schon gegen 17 Uhr, als die Teilnehmer angemeldet wurden und mit viel Elan ihre Schlafquartiere in drei Klassenräumen einrichteten. Dann fanden die Schülerinnen und Schüler in vier weiteren Klassenräumen Arbeitstische und mit dem Internet verbundene Computer für Recherche und für die Eingabe ihrer Rechenergebnisse vor.

Die Klassen 5 und 6, die Siebtklässler, die Klassen 8 und 9 sowie die Oberstufe mit den Klassen 10 bis 12 bildeten Gruppen, die sich arbeitsteilig daran machten, die überwiegend sehr anspruchsvollen Aufgaben zu lösen. Die in Schleswig-Holstein ansässigen Veranstalter der Mathenacht werteten die Ergebnisse aus und ließen nur erfolgreiche Teams in eine weitere Runde aufsteigen.

Die 30 Kinder aus der Gruppe 5/6 erreichten mit ihren Resultaten gegen 21.30 Uhr die zweite Runde und schlossen diese kurz nach Mitternacht erfolgreich ab. Eine dritte Runde war hier nicht vorgesehen.

In der Gruppe 7 dauerte es für die 22 Teilnehmer bis 2 Uhr, ehe sie in die zweite Runde gelangten – und bis kurz vor 8 Uhr, um die dritte Runde zu erreichen. Das gelang den 11 Mitgliedern der Gruppe 8/9 nicht mehr, doch auch sie hatten es in die zweite Runde geschafft. Die fünf „Großen“ kämpften sich in den frühen Morgenstunden noch in die dritte Runde.

An diese erfolgreiche und für die Gruppen ereignisreiche Nacht schloss sich ein reichhaltiges gemeinsames Frühstück an, bevor alle Kinder und Jugendlichen abgeholt wurden und auch die Betreuer Feierabend machen durften.

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