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RUHESTAND: Ulrich Tetzlaff verlässt Brücke

01.11.2008

BRAKE Für Ulrich Tetzlaff schließt sich ein Kreis. Der leitende Polizeidirektor der Wasserschutzpolizeidirektion Bremen beendet seinen Dienst nur wenige hundert Meter von der Stelle entfernt, an der er 1976 als Hauptwachtmeister an der bremischen WSP-Station begonnen hatte.

Mit einem Borgward „Isabella“, Baujahr 1961, aus dem Fuhrpark der Bremer Polizei war Ulrich Tetzlaff am Freitagmorgen zusammen mit seiner Frau Uschi in Kirchhammelwarden abgeholt und nach Bremen zum Frühstück mit Polizeipräsident Eckard Mordhorst chauffiert worden. Anschließend ging es mit dem Küstenboot „Bremen 3“ der WSP Bremerhaven auf der Weser zurück nach Brake.

Der gebürtige Helmstedter begann seine Seefahrtszeit als als 18-Jähriger auf dem Schulschiff „Deutschland“ in Bremen. Er fuhr als Decksjunge bei der Reederei Hamburg-Süd, als Matrose und Nautiker auf Schiffen in der Südamerikafahrt und in der weltweiten Trampfahrt. Die Wesermarsch entdeckte Tetzlaff während des Studiums am Fachbereich Seefahrt in Elsfleth, wo er 1973 das Patent als Kapitän auf großer Fahrt (AG) erwarb.

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Seinen Dienst beim damaligen Wasserschutzpolizeiamt Bremen begann er 1976 als Hauptwachtmeister an der Station IV in der Hinrich-Schnitger-Straße. Von 1980 bis 1983 studierte er an der Hochschule für Öffentliche Verwaltung Bremen, war als Lehrer an der Landespolizeischule tätig und absolvierte ein weiteres Studium an der Polizei-Führungsakademie Münster-Hiltrup. 1992 übernahm er die Leitung des Senatsreferats für Aus- und Fortbildung der Polizei und wurde 2000 leitender Polizeidirektor der WSP-Direktion des Landes Bremen. In seinen drei letzten Dienstjahren war Tetzlaff vor allem mit der Einführung der Bachelor- und Masterstudiengänge für die Bremische Polizei und des Bachelor-Studiengangs im Risiko- und Sicherheitsmanagement befasst. In diesem Bereich wird der 60-Jährige auch im Ruhestand tätig sein an der Hochschule für Öffentliche Verwaltung in Bremen. Zudem freut er sich auf mehr Zeit für Haus und Hof, Reisen, Bücher und Sport. „Meinen persönlichen Maschinentelegraphen lege ich

von Voll Voraus auf Voraus Halbe“, hat er sich vorgenommen.

Lore Timme-Hänsel Redakteurin / Kulturredaktion
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