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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

REALSCHULE: Unterricht auf einer Baustelle

02.10.2009

BRAKE Bauarbeiten bringen Lärm, Dreck und unangenehme Gerüche mit sich. Lehrer und Schüler der Realschule Brake haben in dieser Hinsicht anstrengende Wochen hinter sich und nach den Herbstferien noch einige vor sich.

14 Tage vor den Sommerferien begannen die umfangreichen Umbaumaßnahmen in der Realschule. Die Heizungsanlage wurde für rund 475 000 Euro komplett erneuert. Die Anlage mit Einzelraumregelung ist für das bestehende Realschulgebäude als auch auf den Neubau der Hauptschule ausgerichtet und verbraucht rund zehn Prozent weniger Energie als die alte Anlage. Etwa 2000 Meter Heizungsrohrleitungen wurden im Gebäude verlegt.

Weniger Energieverbrauch

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Aus dem Konjunkturpaket II wurden die Fenster und Außentüren für rund 580 000 Euro komplett erneuert. „Die alten Fenster waren in einem desolaten Zustand“, sagt Heinz Hannemann vom Fachdienst der Kreisverwaltung. Die neuen dreifachverglasten Holz-Alufenster dürften ebenso zum wesentlich geringeren Energieverbrauch beitragen wie die neue Lüftungsanlage für rund 45 000 Euro, ist er überzeugt.

Zum größten Teil abgeschlossen ist die Dachsanierung für rund 440 000 Euro. In etwa drei Wochen wird auf einer ersten Teilfläche eine Photovoltaikanlage installiert und von der Bürgerenergiegenossenschaft „WaSoWi“ in Betrieb genommen.

Längst fertig sein sollte das neue Lehrerzimmer in der ehemaligen Lehrküche und dem Innenhof, der mit einem Glasdach überdacht wird. Doch das Konjunkturpaket II hat die Auftragsbücher der Firmen über alle Maßen gefüllt und zu Lieferschwierigkeiten geführt. Heinz Hannemann und Bauleiter Josef Heuer gehen aber davon aus, dass das Lehrerzimmer nun nach den Herbstferien bezogen werden kann, mit einer Verspätung von etwa zehn Wochen.

Verärgert über Politik

Pannen bleiben bei derart umfangreichen Baumaßnahmen nicht aus und sind für Schulleiter Georg Brau kein Grund, sich zu ärgern. Bei Beschwerden sei immer sofort für Abhilfe gesorgt worden, lobt er Heuer und Hannemann. Verärgert sei er über die Politik, so Brau, die immer versprochen habe, dass beide Schulen getrennt weitergeführt würden. Mit dem Kreistagsbeschluss zur Zusammenführung der Hauptschule und der Realschule fühle man sich hinters Licht geführt. „Ich bin nicht sauer, dass wir eine Schule werden, es geht um den Weg, man hätte uns reinen Wein einschenken sollen.“

Beim Neubau der Hauptschule ist das Erdgeschoss im Rohbau bereits fertig gestellt, nach den Putzarbeiten wird mit dem Verlegen der Heizungsrohre begonnen. Im ersten Stockwerk sind die Rohbauarbeiten in vollem Gange. Auch hier sollen noch die Heizungsrohre verlegt werden, damit der Rohbau im Winter trocknen kann. Der Zeitplan ist eng. „Da müssen alle Gewerke mitziehen“, betont Hannemann.

Lore Timme-Hänsel Redakteurin / Kulturredaktion
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