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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Unterstützung auf Augenhöhe erhalten

16.03.2016

Elsfleth Studenten helfen Studenten – und zwar in einem Tutorium. Dabei handelt es sich um eine freiwillige Veranstaltung, in der Stoff einer bestimmten Vorlesung oder eines Seminars aufgearbeitet wird. Solch einen Kursus übernimmt nicht ein Dozent, sondern eben Studierende aus höheren Semestern. Auch am Standort Elsfleth betreuen jeweils zwei Studenten aus einem höheren Semester ein Tutorium. Jeder Fachbereich hat besondere Problemfelder analysiert und ein auf die Studiengänge abgestimmtes Konzept entwickelt.

Hilfe auf Augenhöhe

Die Tutoren begegnen den anwesenden Studenten auf Augenhöhe, da „ist die Hemmschwelle niedriger, vermeintlich blöde Fragen zu stellen“, berichtet Studiendekan Prof. Dr. Peter Wengelowski. „Man geht einfach ganz anders an ein Thema dran, wenn es statt 20 Semestern erst zwei Semester her ist“, weiß Wengelowski.

Das kann die Studentin Louise Meyer bestätigen. Sie ist eine von sechs Tutoren für das neue Semester und ist bereits zum zweiten Mal dabei. „Mir ist aufgefallen, dass die Studenten im Laufe des Tutoriums auftauen und mehr in Kontakt treten.“

Auch Maike Südkamp ist nun als Tutorin dabei, sie kennt beide Seiten. „Ich habe selbst bereits in einem Tutorium gesessen und weiß, man sitzt nicht alleine da, sondern hat zwei Menschen zur Seite, die sich auskennen und helfen können.“

Von einem Tutorium profitieren beide Seiten. Denn die Studierenden können Stoff, bei dem sie Schwierigkeiten haben, mit den Tutoren durchsprechen und vertiefen.

„Win-Win“ Situation

Die Tutoren auf der anderen Seite stärken ihre sozialen Kompetenzen, werden selbstbewusster. Zudem ist es ein weiterer Pluspunkt im Lebenslauf. Manchmal taucht der Stoff auch in Folgekursen auf. Eine „Win-Win Situation“, kommentiert Studiendekan Wengelowski. Nicht zu vergessen: der finanzielle Aspekt. Als Tutoren sind die Studenten an der Hochschule angestellt und können so die eigene Kasse etwas aufbessern.

Es sei aber nicht nur ein bisschen Aufgaben rechnen, erklärt Louise Meyer. „So ein Tutorium ist in der Vor- und Nachbereitung mit viel Arbeit verbunden, aber man bekommt in jeder Hinsicht eine ganze Menge zurück.“

Kompetenzen stärken

Dozent Karl-Heinz Winkler begrüßt das Programm: „Es ist eine tolle Sache, dass wir das anbieten können.“ Zwar würden die Studenten erst ins kalte Wasser springen, denn „sie sind kein pädagogisch geschultes Personal“, sagt Winkler. Doch in den Tutorien würden sie nicht nur ihre pädagogischen Handlungskompetenzen stärken, sondern auch ihre soziale und persönliche Entwicklung fördern.

Seit dem Wintersemester 2015/16 fördert das Ministerium für Wissenschaft und Kultur an der Jade Hochschule im Rahmen des Fachhochschulentwicklungsprogramms das Tutorienprogramm.

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