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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

KOOPERATION: Vorteile für die Schule und den Betrieb

05.07.2008

neue Airbus-Hymne

Die Band der Realschule I spielte nach der Projektpräsentation das Lied „Moving into the sky". Die Jugendlichen der siebten bis zehnten Klasse haben die „Airbus-Hymne“ selbst komponiert und instrumentiert.

Die Kooperation zwischen dem Einswarder Airbuswerk und der Realschule I besteht seit 1992. Seit 1994 arbeiten jährlich Auszubildende und Schüler

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in einem gemeinsamen Projekt zusammen. Teilnehmer des diesjährigen Projektes waren Carina Mittelstädt, Frederike

Luers, Carina Kaliske, Rico Wilhelms, Alexandra Wittje, Merle Michelsen,

Selena Schönenberger, Michel Büsing, Tobias Nordhausen und Sören Schweers von der Realschule sowie Christoph Friedrichs, Christoph Müller, Steffen Höpken, Miles Schöckel und Tobias Böschen von Airbus.

Ein Jahr dauerte das Projekt. Zehn Realschüler und fünf Airbus-Lehrlinge waren beteiligt. Von Torsten Lange

NORDENHAM Als Steffen Höpken die neunte Klasse der Realschule I besuchte, nahm er am Kooperationsprojekt der Schule mit dem Einswarder Airbuswerk teil. Dort lernte er, welche Anforderungen der Betrieb an Schulabgänger stellt, legte im Unterricht einen Zahn zu und bewarb sich erfolgreich bei Airbus. Als Auszubildender im zweiten Lehrjahr hat Steffen Höpken jetzt selbst Neuntklässler betreut. „Das ist eine ganz neue Erfahrung", berichtete er am Freitag bei der Projektpräsentation in der Realschule.

Zehn Schüler des neunten Jahrgangs hatten ein Jahr lang mit fünf Airbus-Auszubildenden in einem Projekt zusammengearbeitet. Den beiderseitigen Nutzen der Kooperation erklärte der Schüler Rico Wilhelms: Die Jugendlichen bekommen die Möglichkeit, ein Unternehmen genauer kennen zu lernen und ein Berufsfeld zu entdecken, während der Betrieb potenzielle Lehrlinge näher in den Blick nehmen kann. Bei der gemeinsamen Arbeit zwischen Schülern und Auszubildenden wachsen die Teamfähigkeit und das individuelle Verantwortungsbewusstsein.

Michel Büsing sagte, er sei mit der Erwartung in das Projekt gestartet, Einzelheiten über den Beruf des Fluggerätmechanikers zu erfahren. Seine Vorstellungen hätten sich alle erfüllt. Dabei gab es eine Menge Neues zu erlernen. Beispielsweise die Sicherheitsvorschriften in der Werkstatt, wie Carina Mittelstädt weiß: Maschinen, Werkzeuge und Gefahrenstoffe bedürfen bestimmter Vorsichtsmaßnahmen. Aber auch das Bördeln war für die Schüler neu. „Das haben wir vorher alle gar nicht gekannt", sagte Selena Schönenberger.

Ziel des Projektes war das Erstellen von Spardosen aus Aluminium. Bevor gefeilt und gebördelt wurde, mussten die Konstruktionsentwürfe von den Montagezeichnungen auf die Metallplatten gebracht werden. „Anreißen heißt das“, gab Alexandra Wittje ihr Wissen wieder.

Nebenbei entwickelten sich die Schüler zu Experten im Nieten. Als Hausaufgabe habe die Projektgruppe viel Fachwissen zum Nieten zusammengetragen, sagte Tobias Nordhausen. Zum Schluss gab es einen Test: Mathematische Fähigkeiten, die Fehlertoleranz beim Bohren und Fachwissen zur Niettechnik wurden abgefragt.

Airbus-Ausbildungsleiter Olaf Heinrichs betonte die „Win-Win-Situation“ für Schule und Betrieb. Außerdem mache es Spaß, mit jungen Menschen zusammenzuarbeiten. Das Kooperationsprojekt als Kernelement der Partnerschaft zwischen Schule und Betrieb sei mittlerweile der Industrie- und Handelskammer vorgestellt worden. „Das Modell sollte Schule machen“, meint Olaf Heinrichs.

www.rs1-online.de

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