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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

„Vorwürfe haben sich als gegenstandslos erwiesen“

19.11.2016

Brake Der mutmaßliche Mobbingfall an der Integrierten Gesamtschule (IGS) sorgt in der Kreisstadt weiter für Gesprächsstoff. Nach der Mitteilung der Niedersächsischen Landesschulbehörde, dass jede einzelne Beschwerde überprüft werde, bezieht nun der Vorstand des Vereins gegen Gewalt und Mobbing an Schulen Stellung. Bereits im Mai und Juni 2015 habe man insgesamt 15 Fälle von Gewalt und Mobbing an der IGS/HRS Brake dokumentiert und an die Kultusministerin geschickt. Abgesehen von einer Eingangsbestätigung habe man aber keine Rückmeldung erhalten: „Eine Beantwortung der Briefe gab es bis heute nicht“, erklärt der Vorstand. Dennoch sei auf Anfrage des Landtagsabgeordneten Björn Thümler Ende 2015 mitgeteilt worden, dass die Fälle ausgiebig geprüft worden seien. „Eine solche Prüfung kann nur aus Gesprächen mit Lehrern und dem Schulleiter bestanden haben. Denn mit den Unterzeichnern der Offenen Briefe beziehungsweise den betroffenen Kindern und ihren Eltern hat die Landesschulbehörde nicht gesprochen“, klagt der Vorstand an und kritisiert gleichzeitig eine nicht ausreichend umfassende Überprüfung.

Mittlerweite sind auch die aktuellen Vorfälle an der IGS von der Niedersächsischen Landesschulbehörde geprüft worden, wie die Pressestelle im Gespräch mit der NWZ  am Freitag mitteilte. „Die Vorwürfe des Mobbings haben sich als gegenstandslos erwiesen“, so das Ergebnis der Prüfung.

Der Verein gegen Gewalt und Mobbing an Schulen greift die aktuellen Geschehnisse unabhängig davon noch einmal auf. Während Schulleitung und Elternvertretung betonen, über die derzeitigen Vorfälle nicht informiert worden zu sein, erklärt der Vorstand des Vereins, dass man belegen könne, dass ein Mitglied der IGS-Elternvertretung Ende Oktober über das Vorhandensein neuer Fälle informiert wurde. Eine Reaktion hätte es hier nicht gegeben. Bernd Wulf, Vorsitzender des Schulelternrats, betont wiederum, dass es bei Schulkonferenzen und Elternabenden immer Möglichkeiten gab, an ihn heranzutreten. Zudem verweist er auf eine Presseerklärung aus dem vergangenen Jahr: „Bei der Mitteilung ,Die IGS ist keine Gewalt-Schule’ waren doch Hilfswege und Abläufe erklärt“, so Wulf.

In seiner jüngsten Erklärung betont der Verein gegen Gewalt und Mobbing an Schulen zudem, kein grundsätzliches Problem mit der Schulform IGS zu haben, „solange dort gute pädagogische Arbeit geleistet wird.“

Gloria Balthazaar Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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