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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Ferienbetreuung: Warum der Osterhase nie Urlaub macht

13.04.2017

Burhave Kalter Wind treibt die Wolken über den Burhaver Deich; in der Luft hängt fieser Nieselregen. Kein Wetter, das man sich für die Osterferien wünscht, das dazu einladen würde, am Strand zu stromern oder mit dem Rad durch die Gemeinde zu kurven.

Müssen die Kinder, die sich Mittwochvormittag im Kids-Club der Spielscheune an der Strandallee versammelt haben, aber auch gar nicht. Das lausige Wetter kann sie völlig kaltlassen, denn die Minis haben auch so viel Spaß. Dafür sorgen fünf Tagesmütter, die im Kids-Club die Ferienbetreuung managen – nach einem völlig neuen Konzept. Und das gehe bestens auf, freut sich Sylke Wulff, Leiterin des Familien- und Kinderservicebüros Butjadingen.

Bislang fand die Ferienbetreuung im Gemeindehaus in Stollhamm statt und war lediglich den Butjenter Kindern vorbehalten. Nun dürfen auch Urlauberkinder mitmachen. Zweite Neuerung: Die Ferienbetreuung hat ein neues Zuhause. Und der Kids-Club der Burhaver Spielscheune erweist sich schon nach drei Tagen als genau der richtige Ort, um kleinen Leuten schöne Ferien zu bereiten.

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Die ersten Kinder werden bereits morgens um 7.30 Uhr gebracht. Sie frühstücken gemeinsam, bereiten später zusammen das Mittagessen vor. Heute steht Pizza auf dem Speiseplan, worüber sich der siebenjährige Maximilian besonders freut; das ist nämlich sein Lieblingsessen. „Erst haben wir den Teig gemacht. Andere Kinder haben anschließend Tomatensoße drüber gekippt, und dann haben wir Käse, Salami und...“ Maximilian gerät ins Stocken, schaut hilfesuchend zu Christopher Luker, der ein freiwilliges soziales Jahr an der Grundschule absolviert und nun auch bei der Ferienbetreuung mithilft. „Schinken“, souffliert der junge Mann. „...richtig, Schinken darauf gelegt“, beendet der Erstklässler seine Liste.

Immer von 10 bis 11 Uhr ist Toben in der Spielscheune angesagt. Ein bisschen zu kurz, findet Maximilian. Aber okay, Ostern steht vor der Tür. Darauf freuen sich schon alle ganz mächtig, und natürlich muss bei aller Lust am Spielen auch noch ein bisschen Zeit für österliches Basteln übrig bleiben.

Die Kinder haben Blumentöpfe angemalt und mit Moos und bunten Eiern dekoriert. Darüber werden sich die Eltern bestimmt tüchtig freuen. „Das hab ich gut hingekriegt“, sagt die fünfjährige Frida, die in Bielefeld wohnt und mit ihren Eltern zurzeit in Butjadingen die Ferien verbringt, ganz selbstbewusst. Dann fällt ihr ein, dass sie noch das Moos in den Topf packen und das Ei aufstecken muss. Egal, bis Ostern ist ja noch ein bisschen Zeit, und jetzt muss erstmal der Osterhase, den Frida ganz sorgfältig aus Pappe ausschneidet, fertig werden.

Apropos: Was soll er denn dieses Jahr bringen, der Osterhase? Bennet (6) wünscht sich Lego, „aber nur was ganz Kleines“. Für Ben (6) darf’s gerne ein bisschen größer sein: eine Burg, ein Schiff, und dann vielleicht noch das große Lego-Schloss – das wär’s.

Bleibt noch zu klären, was der Osterhasen eigentlich so macht, wenn nicht gerade Ostern ist. Urlaub vielleicht? Wohl eher nicht. „Wenn nicht Ostern ist, bereitet er all die Geschenke vor, die er den Kindern nächstes Jahr bringt“, schätzt Jonas. Und der Sechsjährige hat auch eine Idee, wie das laufen könnte: „Dafür hat der Osterhase so eine Art Maschine.“ Da ist sich Frida nicht so sicher. Aber dass der Osterhase das gesamte Jahr durcharbeitet, glaubt auch die kleine Bielefelderin: „Dann hat er Ostern nicht mehr ganz so viel um die Ohren.“

Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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