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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Tauchsport: Warum man die Flossen erst im Wasser anziehen sollte

12.03.2011

LEMWERDER Arbeitsgemeinschaften (AGs) gibt es an vielen Schulen. Doch die Eschhofschule Lemwerder bietet viele besondere und auch ungewöhnliche. Unter anderem wird einmal in der Woche eine Schnorchel-AG angeboten.

Carstensen bildet aus

Zwölf Kinder zwischen zehn und 13 Jahren, sieben Mädchen und fünf Jungen, treffen sich jeden Montagnachmittag in der Lehrschwimmhalle Lemwerder zum Tauchen und Schwimmen. Die 46-jährige Übungsleiterin und Mutter Bärbel Carstensen hatte diese Idee bei einem Strandaufenthalt. „Ich sah viele Kinder, die mit ihrer Taucherbrille, dem Schnorchel und ihren Flossen ins Wasser gingen. Leider hatten die Kinder ihre Flossen schon an, bevor sie das Wasser erreichten, und durch den Sand, der dann in die Flossen gelingt, kann es Blasen an den Füßen geben.“ Das gab der gebürtigen Hessein aus dem Kreis Bad Hersfeld eine Idee: “Warum soll man Kindern nicht das Schnorcheln in Lemwerder beibringen?“ In Zusammenarbeit mit der Eschhofschule wurde dieser Gedanke umgesetzt. Ins Leben gerufen wurde damit die Schnorchel-AG. Zunächst angedacht war eine Teilnehmerzahl von zehn Kindern, die aber wegen der großen Nachfrage auf insgesamt zwölf Kinder erhöht wurde.

Unterstützt wird Bärbel Carstensen von ihrem elfjährigen Sohn Jannis. Auch er schnorchelt und taucht in einem Verein und hat im Tauchen sein Kinder-Gold erreicht. Demnächst – wenn er zwölf Jahre ist – nimmt Jannis Angriff auf das Erwachsenen-Bronze. Er hilft auch mit, neue Mitschülerinnen oder Mitschüler der AG zu unterstützen und bringt ihnen bei, was die anderen schon gelernt haben.

Anfang Februar war die AG nach Elsfleth zur Tauchprüfung gefahren, wo den Kindern von Tauchlehrern des Verbandes der Deutschen Sporttaucher eine Prüfung „Otter“ (ein Schnorchelabzeichen) abgenommen wurde. Alle Kinder erreichten stolz dieses Ziel.

Überraschung im Sommer

Die teilnehmenden Kinder der AG sind total begeistert, wie zum Beispiel der zwölfjährige Christian Bunke: „Das macht irre Spaß.“ Oder die 13-jährige Kim Wiegelmann: „Das ist total lustig, und die Hausaufgaben kann ich danach noch immer machen.“

Allerdings hat auch jeder Verantwortung für den Anderen, und auch eine Notrufkette ist den Kindern beigebracht worden. Sollte etwas passieren, weiß jedes Kind, was zu tun ist. Anrufen, Retten und vieles mehr. Im Sommer hat Bärbel Carstensen eine Überraschung für die Schüler: „Wenn das Wetter mitmacht, fahren wir zum Grienbergsee zum tauchen.“

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