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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Gymnasium: Was ist eigentlich aus Paule geworden?

28.12.2015

Nordenham Es ist alle Jahre immer wieder schön, mal beim Früh- und mal beim Dämmerschoppen „die von früher“ wiederzusehen, sich an die schönen und die bösen Stunden der eigenen Schulzeit und an all die doch so häufig erzählten Pennälerstreiche zurückzuerinnern und im Smalltalk endlich zu erfahren: „Was ist eigentlich aus Paule geworden?“

140 Ehemalige trafen sich deshalb auch diesmal am zweiten Weihnachtsfeiertag in der Schulstraße des Nordenhamer Gymnasiums. Seit dem Jahr 2000 lädt der Förderverein zu diesem zwanglosen Stehtreff ein. Und dabei ist es üblich, dass der Oberstufen-Skikurs das Catering übernimmt, um sich ein wenig Taschengeld für die Tour ins Zillertal zu verdienen, die auch in 2016 wieder in der zweiten Woche nach den Weihnachtsferien starten wird.

Nur wenige Lehrer

Leider mischten sich am Sonnabend nur eine Hand voll Lehrer aus dem über 80-köpfigen Kollegium unter die Gäste. „Dreiviertel unserer Lehrer sind Auswärtige und scheuen natürlich die weite Anfahrt,“ entschuldigte Stefan Tönjes, der ebenso wie in den Vorjahren auch diesmal wieder im fünfköpfigen Organisationsteam des Fördervereins aktiv mit angepackt hatte.

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Gut vertreten dagegen war der jüngste Abiturientenjahrgang 2015. Die Fördervereinsvorsitzende Pamela Schneider wunderte dies allerdings nicht: „Ihr Abi-Jahrbuch ist erst vor zwei Tagen angeliefert geworden. Nun wollen sie es natürlich alle gerne einsacken.“

In Vertretung des Schulleiters, Oberstudiendirektor Klaus-Dieter Laske, begrüßte die Leiterin der Fachgruppe Deutsch, Sandra Kaufhold-Scharrer, die Gäste und reichte das Mikrofon flugs an den stellvertretenden Vorsitzenden des Fördervereins, Dr. Jürgen Schlegel, weiter. 25 Jahre, so Schlegel, sei der Verein schon alt: „Als Gründungsmitglied und damaliger Elternratsvorsitzender erinnere ich mich noch genau an die Diskussion der Idee unseres damaligen Schulleiters Helmut Frerichs, einen Förderverein aus der Taufe zu heben. Es war ja nicht der erste Versuch, aber es sollte ein erfolgreicher werden.“

Verein wächst beständig

Der Verein wächst seitdem beständig und zählt zurzeit 618 Mitglieder. Unter ihnen stellen inzwischen die „fördernden Eltern“ mit 280 Mitgliedern die stärkste Gruppe dar. Mit beträchtlichen Finanzmitteln helfe er seit Jahren der Schule bei der Erfüllung ihres Bildungsauftrages. Jürgen Schlegel: „In diesem Jahr haben wir 41 Projekte mit insgesamt 16 000 Euro gefördert.“

Darüber, ob das Ehemaligentreffen auch im nächsten Jahr wieder stattfinden wird, sei, so Pamela Schneider, zwar noch nicht entschieden worden, sie gehe aber davon aus. Der 23. Dezember 2016 biete sich dafür an. Pamela Schneider verhehlte im Gespräch mit der NWZ  allerdings nicht, dass sie sich durchaus auch etwas Sorgen um den Fortbestand macht, denn 100 Gäste im vergangenen Jahr und 140 in diesem sei das untere Limit. Denn wenn nicht jeder, der kommt, auch einen Gesprächspartner aus seiner eigenen Oberstufenzeit finde, werde er nicht wiederkommen. Die Fördervereinsvorsitzende fürchtet, dass dies eine Kettenreaktion auslösen könnte.

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