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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Landkreis Wesermarsch: Wichtige Investition in die Zukunft

23.12.2016

Brake Das Bildungsbüro Wesermarsch mit Sitz in Brake hat personell aufgerüstet. Seit Donnerstag, 1. Dezember, verstärken Dr. Thorbjörn Ferber und Maria Tonder das Bildungsbüro Wesermarsch. Beide Stellen gehören zum Landkreis Wesermarsch und werden aus Mitteln des Bundesprogrammes „Bildung integriert“ finanziert, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für drei Jahre gefördert wird.

Maria Tonder hat das „Bildungsmonitoring“ übernommen. Ihre Kernaufgabe besteht darin, bildungsrelevante Datenquellen zu finden, zu analysieren und zu kommunizieren.

Nach ihrem Studium der Erziehungs- und Bildungswissenschaften mit den Schwerpunkten „Bildungsmanagement und Lebenslanges Lernen“ an der Universität Oldenburg hat Maria Tonder Berufserfahrung in der Wissenschaft gesammelt. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe und bin mir sicher, dass wir hier viel bewegen können“, gibt sie sich zuversichtlich. Ziel ist es, die Bildungslandschaft Wesermarsch auf der Basis der erhobenen und ausgewerteten Daten besser zu vernetzen.

Thorbjörn Ferber besetzt die Stelle als Bildungsmanager. „Meine Aufgabe besteht darin, Bildungsmonitoring und Bildungskoordination in einen Managementprozess zu überführen“, erklärt er.

Der 36-Jährige war zuletzt als Fachbereichsleiter in der Hansestadt Buxtehude tätig und hat davor einen Bildungsträger geleitet.

Vorhandene Strukturen

Inhaltlich und strategisch werden Thorbjörn Ferber und Maria Tonder auf die bereits bestehenden Strukturen zurückgreifen, die von Inge Warns geschaffen wurden. Inge Warns betreut seit 2008 mit einer halben Lehrerstelle das Bildungsnetzwerk Wesermarsch (BiNe). Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt in den Bereichen der Berufsorientierung und dem Übergang von Schule zu Beruf. Außerdem organisiert sie die jährliche Berufsfindungsmesse.

Im Bildungsnetzwerk haben sich nahezu alle Schulen des Landkreises sowie Wirtschaftsunternehmen, Kammern und Behörden zusammengeschlossen.

Bettina Pargmann, seit September 2015 als Bildungskoordinatorin ebenfalls mit einer halben Lehrerstelle von der Landesschulbehörde abgestellt, hat sich bislang schwerpunktmäßig um den Aufbau verschiedener Fachgruppen und einer Lenkungsgruppe gekümmert. Sie soll, in Anlehnung an eine Kooperation mit dem Land Niedersachsen, unter dem Titel „Bildungsregion Wesermarsch“ für Rahmenbedingungen sorgen, die allen Menschen bestmögliche Entwicklungschancen bieten.

Ziel des Zusammenschlusses ist es, dass in einer Bildungsregion wie der Wesermarsch alle handelnden Träger, Initiativen und Akteure in einem langfristigen Netzwerk kooperieren, um zukunftsfähige Bildungsangebote effektiv zu bündeln.

Demografischer Wandel

„Wir sind aktuell dabei, uns als Team zu finden und Verantwortungsbereiche sinnvoll zu gestalten“, so Pargmann. Für die administrativen Aufgaben wurde Karin Exner eingestellt.

Das Bildungsbüro soll bei seiner Arbeit und mit Hilfe seiner Netzwerkpartner Antworten auf gesamtgesellschaftliche Frage- und Problemstellungen im Bereich Bildung finden: Ausprägungen des demografischen Wandels werden genauso berücksichtigt wie der Fachkräftemangel und Schwierigkeiten bei Bildungsverläufen. „Wir setzen regionale Schwerpunkte und berücksichtigen dabei grundsätzliche Entwicklungen in der Bildungsarbeit“, beschreibt Inge Warns die Ausrichtung. Die Ergebnisse des Bildungsbüros sollen der Umsetzung des Kreisentwicklungskonzepts im Bereich Bildung dienen.

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Tatiana Gropius Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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