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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Wiedersehen und Einsicht

18.06.2019

Vor 50 Jahren haben sie als letzter Abiturjahrgang das alte Gymnasium in der Kirchenstraße verlassen. Jetzt trafen sich 27 von 34 ehemaligen Schülern des Gymnasiums Brake in „Wiechmanns Weserhotel“, um dort noch einmal die alten Zeiten aufleben zu lassen. Am Vormittag sind alle gemeinsam mit der „Oceana“ nach Bremerhaven gefahren. Dort gab es eine Führung durch das Deutsche Auswandererhaus. Am späten Nachmittag ging es dann zurück zum gemeinsamen Essen in Brake. Dort hatten sie als Gast die neue Schulleiterin des Gymnasiums, Silvia Warns, die einen Teil der Abiturarbeiten von damals mit dabei hatte. Ein paar Ehemalige hatten ihre Arbeiten schon im Laufe der Jahre abgeholt. An diesem Abend herrschte schnell reges Gedränge nach den Abschlussarbeiten von einst.

Im Laufe des Abends gab es noch einen Power-Point-Vortrag von Bernd Schenfler. Dieser hatte mithilfe seiner ehemaligen Mitschüler viele Fotografien und kleine Anekdoten aus der Schulzeit zusammengetragen. Der Vortrag weckte viele Erinnerungen an die damalige gemeinsame Zeit. Nach dem Essen klang der Abend aus. Am Morgen trafen sich dann alle noch zum Frühstück im Hotel, bevor die Pennäler von einst die Heimreise antraten. Die weitesten Anreisen hatten Ex-Gymnasiasten aus Nordrhein-Westfalen, Hessen und aus Süddeutschland. Organisiert hatte das Klassentreffen Ilse Kurzendörfer-Eidevik.

Im vergangenen Jahr haben viele Patienten ihr Altgold, das in alten Zahnersatzarbeiten verarbeitet worden ist, der Zahnarztpraxis Uerlich in Brake gespendet. Der Erlös aus dem Verkauf des Goldes wurde als Ausdruck eines Dankeschöns für die Onlinebewertungen und Empfehlungen durch die Patienten von der Praxis aufgestockt und an das Kinder- und Jugendhospiz Joshuas Engelreich übergeben. „Wir freuen uns, dass wir dazu beitragen können, die Ferien für Familien mit einem unheilbar kranken Kind in Butjadingen unterstützen zu können. Gemeinsame Familienferien sind für alle wichtig und erholsam, gerade die gesunden Kinder der betroffenen Familien benötigen auch einmal eine Auszeit mit ihren Eltern. Die Gäste werden von einem Fachpflegeteam rund um die Uhr betreut, so dass die Eltern Zeit für einen normalen Alltag haben, der zu Hause sonst nicht möglich ist“, so Praxismanagerin Ahlke Cornelius-Uerlich.

Erneut gewann die Sportgemeinschaft Kameraden Elsfleth das Kreisminigolfturnier. An dem Wettbewerb nahm je ein Team aus den Kreisen Wilhelmshaven, Friesland, Ammerland, Oldenburger-Land, Oldenburg und Wesermarsch teil. Von den 18 Lochbahnen spielte das jüngste Mitglied, der fünfjährige Dominik Steinke, neun Bahnen mit voller Konzentration durch. „Dafür erhielt Dominik einen kleinen Pokal“, sagt Vorsitzender Friedhelm Pögge nicht ohne Stolz.

Jährlich verunglücken Kinder tödlich im Straßenverkehr. Bei vier von sechs Unfällen werden sie von rechts abbiegenden LKW überfahren. Diese Kinder befanden sich im toten Winkel – die Lkw-Fahrer konnten sie nicht sehen. Um die Kinder auf diese Gefahr hinzuweisen, veranstaltet der Round Table Brake für die Schulen in der Wesermarsch ehrenamtlich Projekttage. Mit Hilfe eines großen LKW wird die Gefahrensituation im Straßenverkehr für die Schüler auf dem Schulhof nachgestellt. Jeder Schüler nimmt auf dem Sitz des LKW-Fahrers Platz und lernt dessen Perspektive aus dem Führerhaus kennen. Denn kein Kind ist aus der Sicht des Fahrers – trotz Spiegeln – zu sehen, obwohl sich in dem Moment eine gesamte Schulklasse im toten Winkel des LKW befindet. „Ziel des Projektes ist es, Schüler für diese Gefahrensituation zu sensibilisieren und ihnen konkrete Tipps und Verhaltensweisen mit auf den Weg zu geben, um in Zukunft Unfälle zu vermeiden“, so Round-Tabler Alaa El Rayess.

Der Round Table Brake unterstützt darüber hinaus das deutschlandweite Kinderkrebsprojekt „Fruchtalarm“ mit 500 Euro. Einmal wöchentlich rollt eine mobile Kindercocktailbar über die Flure vieler Kinderkrebsstationen in Deutschland. Aus Saft-, Nektar- und Sirupsorten werden bunte und geschmacksintensive Fruchtcocktails kreiert. Die leckeren Drinks mixen die jungen Patienten direkt am Krankenbett nach den eigenen Wünschen. „Fruchtalarm“ fördert so die Aktivität, Selbstbestimmung und Lebensfreude und bietet in einem fremdbestimmten Klinikalltag eine Abwechslung für die schwer erkrankten Kinder und Jugendlichen.

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