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RETTUNGSDIENST: 530 Euro pro Notfalleinsatz

17.09.2005

BRAKE Den Krankenkassen ist der Rettungsdienst im Landkreis zu teuer. Sie haben ein Schiedsstellenverfahren eingeleitet, das sich einige Jahre hinziehen wird.

von günter kuschnik BRAKE - Vorläufige Verträge haben die Kostenträger (Krankenkassen) und der Träger des Rettungsdienstes (Landkreis) unterschrieben. Das teilte Volker Blohm von der Kreisverwaltung jetzt dem Ausschuss für öffentliche Ordnung, Feuerwehr- und Rettungswesen unter dem Vorsitz von Klaus Klinkenberg (CDU) mit. Damit ist für die Dauer des von den Kassen eingeleiteten Schiedsstellenverfahrens die Begleichung der durch Rettungseinsätze anfallenden Kosten gesichert. Der neue Vertrag orientiert sich an den tatsächlich anfallenden Kosten.

Nach der vorläufigen Einigung erhält der Kreis für jeden Notfalleinsatz eine Pauschale von 530 Euro. Bei einem „qualifizierten Krankentransport“ werden für die ersten 150 Kilometer 193 Euro und danach für jeden weiteren Kilometer zwei Euro vergütet. Für einen Notarzteinsatz erhält der Kreis knapp 520 Euro.

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Da die zuvor gezahlten Entgelte nicht ausreichten, um das Rettungswesen im Kreis kostendeckend zu gestalten, hatte die Verwaltung die vorläufige Vereinbarung gekündigt und mit den Kassen erneut verhandelt. Zum 1. Oktober tritt die neue Vereinbarung in Kraft.

Bereits seit dem 1. Januar 2004 gibt es diese vorläufige Vereinbarung, weil die Krankenkassen die Höhe der bei Rettungseinsätzen im Landkreis anfallenden Kosten nicht akzeptieren wollen. Das von ihnen eingeleitete Schiedsstellen- und anschließende Verwaltungsgerichtsverfahren wird sich erfahrungsgemäß über mehrere Jahre hinziehen.

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