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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

6364 Stunden für Allgemeinwohl

06.02.2012

RODENKIRCHEN „Es war ein relativ ruhiges Jahr. Wir hatten zwar viele, aber dafür nur kleine Ereignisse, bis auf eine Ausnahme.“ Der stellvertretende Ortsbrandmeister Detlef Hans kommentierte bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Rodenkirchen die vorgelegten Zahlen mit Wohlwollen.

Man habe mehr Zeit für die Ausbildung der Kameraden investiert. „Unsere Ausbildungslage ist gut“, erläuterte Detlef Hans. In 2011 nahmen 13 Feuerwehrleute an 24 Lehrgängen in der Feuerwache Nordenham, in der Feuerwehrtechnischen Zentrale Brake oder an der Landesfeuerwehrschule Loy teil.

Zur Zeit sind in der Ortswehr 45 Mitglieder aktiv im Einsatzgeschehen tätig, die insgesamt 6343 Dienst-, Einsatz- und Lehrgangsstunden absolvierten. Sie wurden zu 14 Brandeinsätzen, sechs Hilfeleistungen, zwei Alarmübungen und zehn Fehlalarmen gerufen. Bei den Fehlalarmen waren sechs durch Brandmeldeanlagen verursacht. „Die Rauch- und Feuermelder in den Wohnungen erfüllen ihren Zweck. Wir fahren lieber bei Fehlalarm einmal mehr raus“, machte Detlef Hans deutlich und empfahl jedem Privathaushalt den Einbau von Rauchmeldern.

Schaltschrank brannte

Ungewöhnlich waren der Pkw-Brand in Rodenkircherwurp im Oktober und der Brand des Schaltschrankes in der Windkraftanlage an der Nordenhamer Straße. Der Höhepunkt des Jahres aber war der Roonkarker Mart, bei dem die Rodenkircher Brandretter zusammen mit weiteren Kameraden aus den anderen Ortswehren die Marktwachen organisierten. „Alle waren mit Begeisterung dabei“, erinnerte sich Detlef Hans.

Zu drei Brandeinsätzen wurden die insgesamt 24 Atemschutzträger mit ihren zwölf Geräten gerufen, wie der Atemschutzwart Harald Rohde erläuterte. Zudem wurden 26 Übungseinsätze absolviert und bei der Gemeindeübung in Schwei wurde eine Atemschutzsammelstelle eingerichtet. Auch Übungen mit Chemikalienanzügen bei einem simulierten Gefahrgutunfall im Wesertunnel standen auf dem Programm. „Alle Atemschutzgeräte der Freiwilligen Feuerwehr Rodenkirchen sind in einem sehr guten Zustand“, zog Rohde ein positives Fazit.

Über einige Mängel am Gerätehaus, die die Beleuchtung sowie die Pflasterung vor den Toren betrafen, berichtete der Sicherheitsbeauftragte Artem Willem. Er monierte auch das Fehlen einer Abgasabsauganlage, die mittlerweile zur Grundausstattung eines Feuerwehrhauses zähle.

325 Kinder und Erwachsene nahmen in 2011 an brandschutztechnischen Unterweisungen in Schulen und Kindergärten teil. Der Aufwärtstrend lasse erkennen, dass die Wichtigkeit dieser Unterweisungen immer mehr erkannt und genutzt werde, machte Jens Krautwald als Beauftragter für die Brandschutzerziehung deutlich.

Neuer Brandmeister

Während der Versammlung wurden Ann-Jaqueline Rohde, Fenja Rohde, Julian Krautwald, Jörg Petermann und Mathis Wiemer zu Feuerwehrmännern und Feuerwehrfrauen durch Gemeindebrandmeister Thomas Helms ernannt. Eine besondere Beförderung erhielt Löschmeister Frank Volkmann, der zum Brandmeister ernannt wurde.

Für seine 20-jährige Mitgliedschaft bei den Brandrettern erhielt Dennis Niehus einen Zinnteller der Gemeinde Stadland. Detlef Hans wurde für seine 30-jährige Mitgliedschaft und Klaus-Dieter Lisson und Gerold Ahlers für ihre 45-jährige Treue zu den Kameraden mit einer Urkunde ausgezeichnet. Vor 55 Jahren trat Gerhard Rohde in die Freiwillige Feuerwehr ein.

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