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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Brand: 70 Rinder aus brennendem Stall gerettet

19.11.2011

WIDDERS Auf rund 200 000 Euro schätzt die Polizei den Schaden, den ein Feuer am späten Donnerstagabend im Kuhstall des landwirtschaftlichen Betriebs von Maik Lippa in Widders anrichtete. Der Brand vernichtete große Teile des Stalles und die Melkanlage. Die 70 Rinder, die sich in dem Gebäude befanden, konnten rechtzeitig ins Freie gebracht werden.

Das Feuer war gegen 21.15 Uhr von einem 53-jährigen Butjadinger entdeckt worden. Er und einige Nachbarn retteten das Vieh aus dem brennender Stall. Landwirt Maik Lippa befanden sich während des Ausbruchs des Brandes nicht auf dem Hof.

Nach Auskunft der Polizei konnte die Brandursache noch nicht ermittelt werden. Entstanden ist der Brand vermutlich im gemauerten Bereich, in dem die Melkanlage installiert ist. Das Feuer breitete sich von dort nach oben aus und setzte das über der Melkanlage gelagerte Kraftfutter sowie das Dach des Stalles in Brand. Ein technischer Defekt der Melkanlage wird von der Polizei nicht ausgeschlossen, zumal es keine Hinweise auf eine vorsätzliche strafbare Handlung gebe.

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Bei den Löscharbeiten waren rund 100 Brandschützer im Einsatz. Da sich der Bauernhof unmittelbar an der Gemeindegrenze zur Stadt Nordenham befindet, waren zunächst die Ortswehren Schweewarden, Blexen und Nordenham sowie erst dann die zuständige Ortswehr Burhave alarmiert worden. Als Vorsichtsmaßnahme wurden auch noch die Ortswehren Tossens, Eckwarden und Stollhamm nachalarmiert, die aber nicht mehr zum Einsatz kamen.

Butjadingens Gemeindebrandmeister Gerhard Hennicke (Stollhamm) lobte die gute und kollegiale Zusammenarbeit der Nordenhamer und Butjenter Wehren. Dank des Großeinsatzes und weil Löschwasser aus zwei Tanklöschfahrzeugen und aus einem Graben schnell zur Verfügung stand, konnte der Brand zügig unter Kontrolle gebracht und ein Übergreifen des Feuers auf das andere Gebäude des Hofes verhindert werden.

Landwirt Maik Lippa dankte seinen Nachbarn für die schnelle und professionelle Hilfe, die dafür sorgte, dass alle Tiere unversehrt blieben. Auch am gestrigen Freitag erhielt der geschädigte Landwirte Unterstützung von Nachbarn, bei denen seine Kühe gemolken wurden. Das Jungvieh konnte er in seinem anderen Stall unterbringen.

Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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