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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Bundesverband unterstützt Katzenhaus

01.11.2019

Abbehausen Bei seinem Besuch am 11. Oktober in Nordenham hat der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, Thomas Schröder, das Vorhaben des Tierschutzvereins Wesermarsch begrüßt, ein zweites Katzenhaus zu bauen. Zugleich hat er einen Zuschuss des Bundesverbandes in Höhe von 1500 Euro zu den auf rund 20 000 Euro veranschlagten Kosten zugesagt. Mehr noch: Der Deutsche Tierschutzbund wird diesen Zuschuss auf 3000 Euro verdoppeln, wenn es dem Tierschutzverein Wesermarsch gelingt, selbst weitere Spenden in einer Gesamthöhe von 1500 Euro zu erzielen.

Viel Eigenleistung

Das motiviert den Verein stark. Vorsitzende Martha Heppel und Pressesprecherin Petra Optatzi haben gemeinsam mit den Betreibern des geplanten Katzenhauses, Nocole und Marc Schneider, das Vorhaben jetzt der Presse erläutert. Sie hoffen, dass es gelingen wird, die 1500 Euro Spenden zu bekommen. Denn das Geld hilft dem Vorhaben sehr.

Vereinsmitglieder wollen viel Eigenleistung einbringen. Boden- und Pflasterarbeiten sollen bei gutem Wetter noch in diesem Jahr beginnen. Möglichst bis Juni nächsten Jahres soll das Katzenhaus in Betrieb genommen werden.

Die Tierschützer in der Wesermarsch arbeiten – wie die NWZ bereits berichtete – am Limit. Die Kapazitäten des einzigen Tierheims im Landkreis, in Nordenham, reichen keineswegs aus. Die Pflegestellen des Tierschutzvereins für Katzen sind überfüllt. In diesem Jahr 2019 sind dem Verein bereits 245 Fundkatzen, davon 63 Welpen, gemeldet worden. Laut Martha Heppel führt der Verein gegenwärtig eine Warteliste für 20 Katzen, die vorübergehend bei Findern untergebracht sind.

„Zufriedene Katzen lassen sich besser in eine neue Familie integrieren“, sagen Nicole und Marc Schneider. Daher sei es ihr Ziel, aus dem geplanten Katzenhaus auf ihrem Resthof-Grundstück am Abbehauser Wischweg zahme, verschmuste und fitte Katzen in ein neues Zuhause zu entlassen. „Wenn das geschafft ist, haben wir unser Ziel erreicht und die Katzen dürfen ausziehen.“

Der Tierschutzverein verfügt bisher über ein Katzenhaus mit professioneller Quarantänestation in Eckwarden sowie vier Pflegestellen in Häusern von Mitgliedern.

Vereinsmitglieder fangen herrenlose Tiere ein, sorgen für Impfungen und Kastrationen und vermitteln die Tiere in ein neues Zuhause.

Nicole (43) und Marc (45) Schneider sind gebürtige Bremerhavener, haben im Jahr 2007 einen Resthof in der Abbehauser Wisch gekauft und seither umfassend saniert. Sie sind seit langem Tierschützer und in diesem Jahr Mitglied im Tierschutzverein Wesermarsch geworden.

Mit dem Katzenhaus auf ihrem Grundstück möchten sie einen nachhaltigen Beitrag für mehr Tierschutz leisten. Nicole Schneider hat dafür den Sachkundenachweis gemäß Tierschutzgesetz vom Veterinäramt erhalten. Das Veterinäramt hat den Bau des Katzenhauses für etwa acht Katzen genehmigt.

Kein Tierheim

Entstehen wird kein Tierheim, sondern ein privater Pflegeplatz für Katzen. Zur Ausstattung gehören ein Quarantänehaus, ein etwa 14 Quadratmeter umfassendes Haupthaus (ebenfalls aus Holz), ein etwa sechs Quadratmeter umfassender überdachter Außenbereich für Katzen und ein Freigehege (etwa 14 Quadratmeter).

 Wer spenden möchte und so beitragen will, dass der Deutsche Tierschutzbund seinen Zuschuss verdoppelt, soll sich melden bei der Vereinsvorsitzenden Martha Heppel (Telefon  04736/10006) oder Tierschutzberaterin Petra Optatzi (Telefon   04733/9175842).

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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