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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Medizin: Ärzte setzen Magenballon ein

03.06.2016

Brake Zum ersten Mal wurde am vergangenen Mittwoch am St.-Bernhard-Hospital einem über 180 Kilogramm schweren Patienten ein Magenballon eingesetzt. Die durchführenden Ärzte Dr. Jan Herrfurth, Dr. Martin Krakor und Holger Kerstan freuen sich über diesen Erfolg. Magenballons werden bei stark übergewichtigen Menschen als Unterstützung bei der Gewichtsabnahme eingesetzt.

Holger Kerstan, Leitender Oberarzt der Inneren Medizin, zeigt einen mit 600 Millilitern Wasser gefüllten Ballon. „So kann man sich das ungefähr vorstellen.“ Der eigentliche Ballon enthält Kochsalzlösung und bleibt für sechs Monate im Körper des Patienten. Ähnlich wie bei einer Magenspiegelung wird der zusammengerollte und nicht befüllte Ballon über die Speiseröhre in den Magen eingeführt und dort dann über einen angeschlossenen Verbindungsschlauch gefüllt. Ist die gewünschte Füllmenge zwischen 600 und 700 Millilitern erreicht, wird der Schlauch gelöst und der Ballon kann den Magen nicht mehr verlassen. Die gesamte Prozedur dauert gerade einmal 30 Minuten. Der Magen ist durch den Ballon ständig gefüllt, so dass der Patient bereits mit kleinen Portionen an Nahrung gesättigt ist. „Das ist aber erst der erste Schritt bei der Gewichtsabnahme“, erklärt Dr. Jan Herrfurth, Facharzt für Viszeralchirurgie (Bauchchirurgie).

Bis zu 30 Kilogramm können die Patienten der Erfahrung nach verlieren, in den meisten Fällen genug, um in einem zweiten Schritt eine operative Magenverkleinerung durchzuführen. „Das Einsetzen des Ballons erfordert keinen Eingriff, das ist der große Vorteil“, so Herrfurth. Mit dem Magenballon und der operativen Magenverkleinerung ist es aber nicht getan. Am Hospital arbeiten die Chirurgen eng mit der Ernährungsberaterin Anke Plate, Psychologen, Physiotherapeuten und anderen Fachleuten zusammen, um die adipösen Patienten auf ganzer Linie zu betreuen. Auch eine Selbsthilfegruppe für Adipositas-Patienten wurde von Kevin Michels und Jan Herrfurth gegründet. Kevin Michels war selbst Adipositas-Patient und verlor 140 Kilogramm.

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Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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