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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Ortswehr bekämpft 32 Brände

05.02.2019

Altenesch „Wir haben immer gesagt: Stell dir vor, Lürssen oder eines der dicht nebeneinanderstehenden Reetdachhäuser in Tecklenburg brennt. 2018 ist beides eingetroffen“, dankte Bürgermeisterin Regina Neuke auf der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Altenesch für die Professionalität, mit der nicht nur diese Einsätze angegangen wurden. Sie war ganz erstaunt, dass es in Tecklenburg gelang, die Nachbarhäuser zu schützen, sprach sie den Einsatzkräften ein dickes Lob aus.

Aber erst einmal wurde von Ortsbrandmeister Holger Schläger auf die vergangenen zwölf Monate zurückgeblickt. In denen gab es für die 32 aktiven Kameradinnen und Kameraden mit 32 Brandeinsätzen und sieben Hilfeleistungen weitaus mehr als 2017 (25 Einsätze) zu tun. Das Einsatzjahr begann am Neujahrstag mit dem Entfernen eines Baumes von der Straße in Ochtum und endete am 16. Dezember mit dem Brand unter einer Hallendecke auf dem ehemaligen Rotec-Gelände – dem „Sorgenkind der Gemeinde“, wie Gemeindebrandmeister Hartwig Sondag im Anschluss bezugnehmend auf versperrte Notausgänge oder den großen Bund mit Schlüsseln, die den Einsatzkräften beim Auslösen der Brandmeldeanlage von den Pförtnern in die Hand gedrückt werden, kritisierte. Daraus schnell den passenden für den Einsatzort zu finden, sei nicht einfach.

Etliche Fehlalarme hielten die Einsatzkräfte genauso in Atem wie der Brand eines Holzspänesilos am Hansering. Beim Schiffsbrand bei Lürssen unterstützte die Ortswehr nicht nur mit Atemschutzgeräteträgern, sondern stand für den Fall des Durchzündens auch mit der Hochleistungspumpe auf der Fähre bereit.

Der Altenescher Einsatz beim in Brand geschossenen Moor, der wochenlang viele freiwillige Feuerwehrmitglieder aus weitem Umkreis auf Trab hielt, wurde vom Ortsbrandmeister als „totaler Blödsinn“ abgehakt. Abwechselnd fuhren mehrere Alten-escher Kameraden mit der Hochleistungspumpe, die nicht zum Einsatz kam, dorthin.

Ein Lob gab es von Holger Schläger hingegen für die „Lieblingsfirma“ Troschke, die Tag und Nacht bereit zum Helfen ist. Das im September als Partner der Feuerwehr ausgezeichnete Unternehmen stellte bei den Reetdachhausbränden Bagger und Wechsellader zur Verfügung, mit denen per Container alles zum ehemaligen Altenescher Sportplatz zum Ablöschen gebracht werden konnte.

Eine Freude war es der Bürgermeisterin, Mark Kölz und Malte Oppermann zu Feuerwehrmännern ernennen zu können. Henrik Evers und Torben Rose wurden mit einer Beförderung zu Oberfeuerwehrmännern überrascht.

Am 9. März findet der Seniorennachmittag statt. Blutspendetermine sind im April und August im Feuerwehrhaus geplant.

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