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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Ehrenamt: Ausbildung hat höchste Priorität

28.09.2015

Elsfleth Zur Generalversammlung kamen alle sechs Elsflether Ortsfeuerwehren diesmal im Feuerwehrgerätehaus in Sandfeld zusammen. Die Kameradinnen und Kameraden verfolgten interessiert den Jahresbericht von Stadtbrandmeister Hans-Jürgen Zech. Demzufolge wurden im Jahr 2014 von den aktiven Mitgliedern 20825 Einsatz-, Dienst- und Übungsstunden abgeleistet. „Und doch war es mit 48 Gesamteinsätzen ein relativ ruhiges Jahr“, betonte der Stadtbrandmeister.

Zech berichtete, dass seit April 2014 alle Elsflether Ortswehren mit digitalen Funkmeldeempfängern ausgestattet worden seien, was nach seinen Worten „zu einer deutlich präziseren Alarmierung führt.“

Aufgrund von Warnhinweisen seitens der Rettungsdienste sowie von Polizei und Feuerwehren, wurden im Bezug auf Kohlenmonoxid-Gefahren an Einsatzstellen alle Einsatzfahrzeuge mit Gasmessgeräten ausgerüstet.

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Gute Werbung

Im August vergangenen Jahres fand das Kreiszeltlager in Elsfleth statt. „Die Jugendfeuerwehr hat sich in einem sehr guten Licht in der Öffentlichkeit präsentiert. Die Stadt hat sich als guter Gastgeber dargestellt“, sagte Zech.

In seinem Bericht ging der Stadtbrandmeister zudem auf Neuanschaffungen sowie auf absolvierte Lehrgänge und Seminare ein. Elsfleths Bürgermeisterin Traute von der Kammer dankte den Feuerwehrkameraden für „die Sicherheit, die die Feuerwehren durch ihre ehrenamtliche Arbeit der Bevölkerung bieten“, und merkte an, in der Nachwuchsförderung nicht nachzulassen.

Dass die Niedersächsische Akademie für Brand- und Katastrophenschutz in Loy zurzeit als Notunterkunft für Flüchtlinge genutzt wird (die NWZ  berichtete), stieß bei den Versammlungsteilnehmern auf wenig Verständnis. „Ich habe Verständnis für die Problematik, aber wir haben einen Ausbildungsauftrag, die Ausbildung unserer Feuerwehrkameraden hat höchste Priorität“, sagte Kreisbrandmeister Heiko Basshusen.

Diesen Äußerungen schlossen sich in ihren Grußworten auch der Feuerwehrausschussvorsitzende Volker Osterloh (CDU) und der FDP-Landtagsabgeordnete Horst Kortlang an. „Die Lösung Kreisfeuerwehrschule kann nur ein Provisorium sein“, forderte Osterloh. Horst Kortlang kritisierte die Landesregierung und namentlich Innenminister Boris Pistorius, der die Lage nicht im Griff habe.

Großes Engagement

Bei der Generalversammlung wurden 16 Ehrungen vorgenommen. Für 60-jähriges ehrenamtliches Engagement in der Feuerwehr wurden Georg Lange, Horst Menke und Franz Paradies ausgezeichnet. Bereits ein halbes Jahrhundert sind Günther Schröder, Enno Hayen, Jürgen Wittje und Horst Thümler bei der Feuerwehr. Auf 40 Jahre blicken Erich Wodke, Rüdiger Brandt, Uwe Menke, Uwe Harms und Udo Becker zurück. Christian Müller, Stefan Wilken, Jörg Stumpenhorst und Nadine Peters sind bereits 25 Jahre im Dienst der Feuerwehr tätig.

Eine Auszeichnung gab es auch für Michel Martin, der mit Erreichen der Altersgrenze in die Altersabteilung der Feuerwehr wechselte.

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