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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Ortswehr leistet 2202 Stunden

15.01.2019

Bardenfleth Ob Schuppen oder Fell – die Rettung tierischer Zeitgenossen spielte bei einigen Einsätzen der Freiwilligen Feuerwehr Bardenfleth im Jahr 2018 eine nicht unerhebliche Rolle. Warum die Feuerwehrleute zur Tierrettung ausrücken mussten, erläuterte Ortsbrandmeister Jens Cordes am Freitagabend auf der Jahreshauptversammlung im Eckflether Kroog im Detail.

Aus misslichen Lagen konnte im Juli ein Pferd aus einem Graben geborgen werden, im Oktober waren fünf Rinder ebenfalls in einen Graben versunken und die Rettung konnte mit Hilfe eines in der Nähe arbeitenden Bauern erfolgreich abgeschlossen werden. Cordes: „Nach sanftem Druck, erklärte sich der Landwirt zur Hilfestellung bereit“.

„Sauerstoff für die Fische“ – dieser kuriose Einsatz an den Fischteichen in Oberhammelwarden rettete zahlreiche Flossenträger vor dem Ersticken. Zur Belüftung der Teiche in den heißen Augusttagen hatte die Ortswehr ihre Pumpen über Stunden auf Volllast laufen lassen.

Alles in allem sei 2018 für die Ortswehr Bardenfleth ein „turbulentes Jahr“ gewesen, so Cordes. In seinem ausführlichen Jahresbericht bilanzierte der Ortsbrandmeister fünf Brandeinsätze, sechs Hilfeleistungen, zwei Übungen, sowie Kreisbereitschafts- und Zugübungen, aber auch drei Fehlalarme. Zusätzlich zu Weiterbildungen und Pflege der Gerätschaften leistete die Bardenflether Wehr auch ihren Anteil an einer gut funktionierenden Dorfgemeinschaft. Unter anderem fanden Blutspendetermine, Feuerwehrball, Maibaumsetzen, Kohlfahrt und vorweihnachtliche Feiern statt.

Beim Stadtwettkampf in Sandfeld belegte das Bardenflether Team den zweiten Platz. Insgesamt leistete die Ortswehr 2202 Dienst- und Einsatzstunden, aktiv sind derzeit 32 Kameraden und Kameradinnen, das Durchschnittsalter liegt bei 40 Jahren.

Befördert wurden auf der Jahreshauptversammlung Franziska Onken (Feuerwehrfrau) und Silvia Meiners (Hauptfeuerwehrfrau).

Mit den Berichten der Fachwarte – „Alles bestens und in Ordnung!“ – konnte sich der Feuerwehrausschussvorsitzende und stellvertretende Bürgermeister Volker Osterloh gut anfreunden. Trotz der ungewöhnlich trockenen Monate seien die Elsflether Ortswehren einsatzmäßig glimpflich davon gekommen, so Osterloh. „Die Einsätze in voller Montur haben in den heißen Monaten den Kameraden jedoch das Letzte abgefordert“, ergänzte Stadtbrandmeister Hans-Jürgen Zech, „auch eine Steigerung der Einsätze ist im gesamten Stadtgebiet Elsfleth festzustellen.“

„Es war ein ganz schwerer Einsatz mit einem enorm hohen Risiko“, erinnerte Kreisbrandmeister Heiko Basshusen an den Brand auf der Lürssen-Werft in Bremen. Rund 900 Feuerwehrleute – auch aus der Wesermarsch - hatten im September 2018 an der dreitägigen Brandbekämpfung teilgenommen.

Den wochenlangen Moorbrand im Emsland kommentierte Basshusen hingegen mit leichter Ironie: „Inzwischen hat sogar die Bundeswehr erkannt, dass sich ein Moorbrand nicht von alleine löscht.“

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