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Aktualisiert vor 13 Minuten.

Rauchsäule über dem Chempark
Explosion in Leverkusen - Polizei im Großeinsatz

NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Feuer: Bergung gestaltet sich schwierig

25.08.2016

Moordorf Die Bergung des am Dienstagnachmittag auf der Hunte in Brand geratenen Segelbootes (die NWZ  berichtete) forderte noch bis in den Abend den vollen Einsatz der Elsflether Feuerwehren.

Schon die Löscharbeiten hatten sich schwierig gestaltet, da das Boot nur von Land aus gelöscht werden konnte, teilte ein Sprecher der Feuerwehr am Mittwoch mit. Mit einer Seilwinde eines Einsatzfahrzeuges sicherten die Kameraden zunächst das Schiff. Dass die Einsatzstelle nur über unbefestigte Wege zu erreichen war, erschwerte nach den Löscharbeiten auch die Bergung des Schiffes.

Kran nicht möglich

Ein Kran konnte auf den schmalen Deichsicherungswegen nicht in Stellung gebracht werden, berichtete die Feuerwehr. Für einen Schleppversuch, um das Schiff in einen Hafen zu bringen, sei die ausgebrannte Segelyacht jedoch bereits zu instabil gewesen. Ein „Bergungsboot“ mit Kran konnte erst für Mittwoch zugesagt werden. Da jedoch die Gefahr bestand, dass sich das instabile Boot mit ablaufendem Wasser losreißen oder zerbrechen und dann ins Fahrwasser hätte geraten können, entschieden sich die Einsatzkräfte vor Ort, das Boot mit eigenen Mitteln an Land zu ziehen.

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Die Winde, die bereits für die Sicherungsmaßnahme verwendet wurde, war für eine komplette Bergung des Schiffes allerdings nicht ausgelegt, berichtete die Feuerwehr weiter. Deshalb wurde nun das Tanklöschfahrzeug aus Elsfleth, das über eine zweite und stärkere Winde verfügt, an die Einsatzstelle verlegt. Das Elsflether Tanklöschfahrzeug war zu diesem Zeitpunkt noch am Huntesperrwerk stationiert, dort hatte es das Feuerwehrboot zu Wasser gelassen, um die Kameraden von der Wasserseite aus bei der Brandbekämpfung zu unterstützen.

Währenddessen spitzte sich mit auflaufendem Wasser die Lage zu. Das ausgebrannte Segelboot wurde immer instabiler. Um 19 Uhr sank das Wrack schließlich – kurz bevor die zweite Winde in Stellung gebracht werden konnte, berichtete der Feuerwehrsprecher. Dies erschwerte und verzögerte die Bergung nochmals, so dass das Schiff erst gegen 20.33 Uhr endgültig an Land geholt werden konnte, teilte die Feuerwehr mit.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Altenhuntorf, Neuenbrok, Bardenfleth und Elsfleth mit insgesamt zirka 60 Einsatzkräften und acht Fahrzeugen sowie dem Feuerwehrboot. Die Gesamteinsatzdauer betrug fünf Stunden. Auch der Wechsellader der Kreisfeuerwehr kam zum Einsatz, berichtete die Feuerwehr.

Ermittlungen laufen

Die Polizei war mit einem Fahrzeug und einem Hubschrauber ausgerückt. Die Wasserschutzpolizei Brake übernahm während des Feuerwehreinsatzes mit ihrem Küstenboot die Verkehrssicherung am Brandort. Zur Brandursache und Schadenshöhe können noch keine Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen durch die Wasserschutzpolizei Brake zur Brandursache dauern an.

Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Der Besitzer des rund neun Meter langen Segelbootes, der auf der Hunte von Elsfleth in Richtung Oldenburg unterwegs war, um sein Boot ins Winterlager zu bringen, konnte sich aus eigener Kraft an Land retten. Er hatte während der Fahrt in Höhe Moordorf / Hollersiel Feuer im Maschinenraum bemerkt und das Boot sofort in Richtung Böschung bugsiert. Dort ließ er den Buganker fallen, teilte die Wasserschutzpolizei mit.

Der Blaulichtblog für den Nordwesten

Merle Ullrich Brake / Redaktion Brake
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