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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

So knallt es richtig in der Silvesternacht

28.12.2018

Berne Die Gemeinde Berne schließt sich einer Mitteilung des Niedersächsischen Gemeindebundes zum Umgang mit Feuerwerk an. Dies geschieht deshalb, teilt Fachbereichsleiter Michael Heibült mit, weil in der Gemeinde in den vergangenen Jahren rege über einen besseren Schutz der reetgedeckten Gebäude in Berne, insbesondere an der Deichstraße, diskutiert wurde.

Heibült verdeutlicht: „Was es bedeutet, wenn ein Reetdach in Brand gerät, haben wir in diesem Jahr in unserer Nachbargemeinde erleben müssen. Hier konnte aufgrund schnellen und beherzten Handelns der Feuerwehren eine Brandausbreitung auf benachbarte Gebäude verhindert werden, die betroffenen Gebäude sind jedoch nicht zu halten gewesen“.

Jeder sollte sich daher der Gefahr einer Brandauslösung durch Feuerwerkskörper bewusst sein und den Schutz von fremdem Eigentum achten, führt Heibült weiter aus.

Und das sagt der Städte- und Gemeindebund: In diesem Jahr dürfen von Freitag bis Montag, 28. bis 31. Dezember, Feuerwerksartikel verkauft werden. Das Abbrennen von Feuerwerk vor dem Jahreswechsel und in unmittelbarer Nähe von Altenheimen, Kinderheimen, Kirchen, Krankenhäusern, sowie besonders brandempfindlichen Gebäuden oder Anlagen, dazu zählen Reet- und Fachwerkhäuser, Tanklager oder Tankstellen, ist grundsätzlich verboten, darauf weist der Niedersächsische Städte- und Gemeindebund hin. Besondere Rücksichtnahme ist auch in der Nähe von Gewerbegebieten, in denen gefährliche Stoffe lagern können, Sammelunterkünften und Tierheimen geboten. Die Verwendung von sogenannten „Himmelslaternen“ ist in Niedersachsen aus Brandschutzgründen generell verboten. „Wir bitten darum, Rücksicht auf Menschen und Tiere zu nehmen und empfehlen, vor Ort auf Bekanntmachungen der Städte und Gemeinden und der Feuerwehren über örtliche Verbotszonen zu achten“ erklärte Thorsten Bullerdiek, Sprecher des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes.

„Wer knallt, haftet im Übrigen für entstandene Schäden. Ebenso muss jeder hinterher seinen Müll wieder mitnehmen. Damit die Begrüßung des neuen Jahres nicht im Krankenhaus endet, sollten nur Feuerwerkskörper verwendet werden, die eine CE-Kennzeichnung, eine amtliche Zulassungsnummer einer in der Europäischen Union ansässigen „Benannten Stelle“ und eine Gebrauchsanleitung in deutscher Sprache haben. „Mit Billigknallern aus illegalen Importen tut man sich und anderen keinen Gefallen. Lieber ein paar Feuerwerkskörper weniger und dafür ein Silvestererlebnis ohne Risiko“, erklärt Thorsten Bullerdiek. Der Gebrauch illegaler Feuerwerkskörper kann zudem nach dem Sprengstoffgesetz sogar mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe geahndet werden.

Der Städte- und Gemeindebund bittet daher um Beachtung der nachfolgenden Hinweise. Zunächst ist darauf zu achten, dass nach dem Zünden des Feuerwerkes ein ausreichender Sicherheitsabstand einzuhalten ist. Damit die Raketen auch richtig in die Luft fliegen können, sollten sie mit dem Führungsstab in ausreichend große Flaschen gestellt und gegen Umfallen gesichert werden. Der Städte- und Gemeindebund weißt ebenfalls darauf hin, dass Feuerwerkskörper niemals von Balkonen und aus Wohnungsfenstern gezündet oder geworfen werden sollten – ebenso wenig darf auf Menschen oder Tiere gezielt werden. „Blindgänger“, also nicht explodierte Feuerwerkskörper, dürfen nicht erneut entzündet werden.

In Notfällen, also bei Verletzungen und Bränden, müssen sofort die Feuerwehr und der Rettungsdienst über die Rufnummer 112 verständigt werden. Möbel, Hausrat und andere brennbare Gegenstände sollten während des Jahreswechsels nicht auf Balkonen und Terrassen stehen. Fenster und Türen sollten geschlossen gehalten werden. Die örtlichen Verbote und notwendige Abstände zu brandempfindlichen Gebäuden wie Tankstellen, Reetdach- oder Fachwerkhäusern müssen eingehalten werden. Wer knallt, muss seinen Restmüll selbst ordentlich entsorgen und darf ihn nicht auf der Straße liegen lassen.

Svenja Gabriel-Jürgens Volontärin, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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