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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Nordenhamer Wehren müssen gleich dreimal kurz hintereinander raus

31.08.2018

Blexen Ein einsatzreicher Tag liegt hinter den Nordenhamer Feuerwehren. Am Mittwochabend, gegen 19.15 Uhr wurden die Einsatzkräfte in den Frisiaweg nach Atens gerufen. Dort hatten Gartenabfälle gebrannt. Wie der Stadtfeuerwehrpressewart Noel Heine mitteilt, wurde das Feuer jedoch durch den Verursacher selbst wieder gelöscht. Ein Eingreifen der Feuerwehr war nicht mehr nötig. Es waren fünf Fahrzeuge und 25 Feuerwehrleute im Einsatz.

Am Donnerstagmorgen gegen 4.15 Uhr wurden die Feuerwehrleute dann zu einem Wohnungsbrand nach Blexen gerufen. Dort brannte ein Sofa. Bei Eintreffen der Feuerwehr hatte der 39-Jährige Bewohner das Feuer jedoch mittels eines Gartenschlauchs bereits gelöscht. Dabei hatte sich der Mann allerdings leichte Verbrennungen zugezogen. Seine Familie – Frau und Tochter – blieb unverletzt. Der 39-Jährige wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Die Feuerwehrleute nahmen noch eine Nachkontrolle vor, in der auch Teile der Holzdecke entfernt und das Gebäude mit Hilfe einer Wärmebildkamera nach Glutnestern abgesucht wurde. Im Einsatz waren rund 35 Feuerwehrleute der Feuerwehren Blexen, Schweewarden und Nordenham. Der Einsatz dauerte circa eine Stunde.

Der größte Schaden war im Bereich des Wohnzimmers entstanden. Hier war durch die teils sehr hohen Temperaturen an einigen Stellen der Putz von den Wänden abgeplatzt. Durch die Rauchentwicklung war auch ein Teil des Flures verrußt. Die Polizei schätzt den Schaden auf mindestens 10.000 Euro. Die Beamten haben die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Dieser Einsatz sei ein wichtiges Beispiel für die große Bedeutung von Rauchmeldern, sagt der stellvertretende Stadtbrandmeister Christian Stahl. „Der Rauchmelder hat hier seine Notwendigkeit erfüllt. Die Familie wurde durch den Rauchmelder alarmiert. Ohne ihn wäre der Schaden weitaus größer gewesen“, ist sich der stellvertretende Stadtbrandmeister sicher.

Nur wenige Stunden später schlug der Einsatzmelder der Feuerwehr erneut Alarm. Am Donnerstag gegen 10.30 Uhr lautete das Einsatzstichwort „eingeklemmte Person“. In der Straße am Helgoländer Damm hatte sich in einem Handwerksbetrieb eine Person einen Finger mit einem Nagelschussgerät an einer Holzpalette festgenagelt. Der Patient wurde vor Ort notärztlich versorgt.

Die Feuerwehr musste den Nagel mit einem Seitenschneider durchtrennen und konnte den Mann so befreien. Er wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Insgesamt waren bei diesem Einsatz rund 25 Feuerwehrleute ausgerückt.

Merle Ullrich
Nordenham
Redaktion Nordenham
Tel:
04731 9988 2202

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