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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Propeller löst sich mitten im Flug – Pilot behält Nerven

08.07.2019

Blexen /Rodenkirchen Der Albtraum eines jeden Piloten: Mitten im Flug löst sich der Propeller und stürzt in die Tiefe. Genau diese Krisensituation musste am Sonntag ein 73-Jähriger bewältigen, als er mit seinem Ultraleichtflieger über Esenshamm flog. Der Mann behielt die Nerven und bekam die Maschine dank seiner großen Erfahrung unter Kontrolle. Nach dem Ausfall des Antriebs gelang ihm im Segelflug eine Notlandung auf einer Weide zwischen Rodenkirchen und Hartwarderwurp. Der Mann blieb unverletzt.

Der 73-Jährige stammt aus einem kleinen Ort im Landkreis Südwestpfalz in Rheinland-Pfalz. Er hatte sich in Blexen aufgehalten und war dort am Sonntag gegen 14.50 Uhr gemeinsam zwei befreundeten Piloten, die ihn mit ihren Sportmaschinen begleiteten, in Richtung Süden gestartet. Ihr Ziel war ein Flugplatz in Aßlarer Hütte bei Gießen.

Doch schon nach wenigen Minuten kam es zu dem technischen Defekt an dem Propeller, der sich aus bislang ungeklärten Gründen aus der Befestigung an der Flugzeugnase löste. Zu dem Zeitpunkt befand sich das einmotorige Flugzeug nach Angaben der Nordenhamer Polizei in einer Höhe von etwa 600 Metern. Der Pilot, der auch ein erfahrener Segelflieger ist, schaffte es, das nur 136 Kilogramm schwere Kleinflugzeug vom Typ SD-1 Minisport zu stabilisieren. Er brachte die quietschgelbe Maschine sicher auf den Boden.

Größere Schäden waren laut Polizei nach der Notlandung an dem Flugzeug nicht zu erkennen – bis auf den fehlenden Propeller. Der muss irgendwo zwischen Esenshamm und Beckum abgestürzt sein. Die Polizei hat die Landwirte in dem Gebiet bereits informiert und sie gewarnt, weil der Propeller einen Gefahr für die Erntemaschinen darstellen könnte.

Autofahrer hatten die Notlandung beobachtet und die Nordenhamer Polizei benachrichtigt. Am späten Nachmittag wurde das Flugzeug mit einem Autoanhänger abtransportiert.

Norbert Hartfil Redaktionsleitung Nordenham / Redaktion Nordenham
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