• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Ärger: Nachts scheppert es besonders schlimm

04.11.2017

Brake Es gibt immer auch eine Kehrseite der Medaille. Während sich zum einen die Jugendlichen darüber beklagen, nicht mehr auf dem Pausenhof in Kirchhammelwarden spielen zu dürfen (die NWZ berichtete), verweisen Anwohner auf den Lärm, der ihnen sogar nachts und an den Wochenenden den Schlaf geraubt habe.

Es wird versichert, ein Herz für Kinder und deren Drang nach Bewegung zu haben, aber der Krach sei halt unerträglich. Und an Sonn- und Feiertagen sowie in den Abendstunden könnte auf die Belange der Anwohner Rücksicht genommen werden. Das Verbotsschild sei zudem nicht erst gestern angebracht worden, das hänge schon länger dort.

So scheppert es schon heftig, wenn ein Ball gegen den Zaun fliegt, der einen Teil des Schulhofes umfriedet. Keine Frage, der Lärmpegel schwillt an, je heftiger man gegen den Ball tritt. Und so steht die Forderung nach einer Lösung im Raum, mit der alle Parteien leben können.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Verständnis für eine Regelung der Spielzeiten habe die Arbeiterwohlfahrt (Awo) Brake, teilt die Vorsitzende Barbara Schinski-Busch mit. Nicht aber für die Alterseinschränkung, die es Kindern und Jugendlichen ab 13 Jahren verbiete, diesen Pausenhof zu nutzen, merkt sie an. Laut Barbara Schinski-Busch gibt es mittlerweile Rechtsprechungen für eine Nutzung außerhalb der Unterrichtszeit. So habe das Oberverwaltungsgericht Koblenz im Jahre 2012 entschieden, dass „der Schulhof einer Ortsgemeinde auch außerhalb der Unterrichtszeit zum Spielen genutzt werden darf, sofern die Nutzung zeitlich geregelt ist, die gesetzlichen Ruhezeiten gewahrt werden und die Lärmimmissionen der Nachbarschaft zuzumuten sind“.

Kinderlärm als solcher stehe unter einem besonderen Toleranzgebot der Gesellschaft und sei als sozialadäquat von der Nachbarschaft hinzunehmen, heißt es weiter. „Vielleicht kann auch die Stadtverwaltung dem Urteil folgen, um so den Jugendlichen zu zeigen, dass sie ernst und wahrgenommen werden“, so die Awo-Vorsitzende.

Für die SPD-Stadtratsfraktion ist die Freigabe der Schulhöfe nach Unterrichtsschluss eine gute Sache. Was spreche dagegen, dort Basketball oder Fußball zu spielen, vorausgesetzt Kinder würden sich benehmen und richteten keinen Schaden an?, so die Sozialdemokraten. Schulhöfe böten einen vom Autoverkehr geschützten Raum, in dem sich Kinder und Jugendliche mit Freunden treffen und gefahrlos spielen könnten. Es gelte, diese Freiräume zu erhalten.

 Die Nordwest-Zeitung möchte Ihre Meinung dazu wissen. Sollen Schulhöfe generell geöffnet sein, außer sonn- und feiertags, oder ist es ratsamer, die Benutzung einzuschränken?


Stimmen Sie ab unter   http://bit.ly/nwzbrakefrageh6i 
Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
Rufen Sie mich an:
04401 9988 2320
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.