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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Mit einem Rutsch in Sicherheit

10.05.2019

Brake Für den Notfall ist das St.-Bernhard-Hospital nun bestens gerüstet: Der Förderverein spendete Brandschutzdecken zum sicheren und einfachen Transport der Patienten im Brandfall.

Es begann mit der Frage, wie die Patienten bei einem Brand in Sicherheit gebracht werden können, denn: „Etwa 50 Prozent der Patienten sind mehr oder weniger bettlägerig“, erklärt Dr. Olaf Hesper, Betriebsarzt des Krankenhauses, leitender Notarzt und Mitglied der Braker Feuerwehr. Daher nähmen er und Brandschutzbeauftragter Olaf Fasting, zugleich Hausmeister des Krankenhauses, das Thema sehr ernst. Die Brandschutzdecken seien einfach in der Handhabung; eine Person könne allein einen Patienten befördern.

Daher seien sie an den Förderverein des Krankenhauses herangetreten, der mit 2500 Euro etwa die Hälfte der Kosten übernommen hat – die andere Hälfte übernahm das Hospital selbst. „Wir sehen unsere Aufgabe darin, das Wohlfühlen von Patienten, Besuchern und Mitarbeitern zu fördern“, betonte Ulrich Hempel, erster Vorsitzender des Fördervereins, der sich gemeinsam mit Schriftführerin Conny Paschke begeistert von den Decken zeigte.

Diese liegen nun in jedem der etwa 120 Krankenhausbetten zwischen Lattenrost und Matratze bereit. „Im Schadensfall macht man im Prinzip aus dem Patienten ein Paket“, so Hesper, indem man die Gurte der Decke über dem Patienten verschließe. So könne er ganz leicht samt Matratze und Bettwäsche vor die Tür gezogen werden und liege dort im sicheren Bereich „warm, weich und sicher“.

Brandschutz wird im St.-Bernhard-Hospital allgemein großgeschrieben: Es gibt 23 ausgebildete Brandschutzhelfer, die im Notfall die Leitung in ihren jeweiligen Bereichen übernehmen können. Außerdem müsse jeder Mitarbeiter einmal im Jahr an einer intensiven Brandschutzunterweisung teilnehmen. Zu diesem Zweck finanzierte der Förderverein vor etwa zwei Jahren bereits einen „Brandübungssimulator“: Hier wird mittels einer Gasflasche in einer Metallkiste ein Feuer erzeugt, an dem die Mitarbeiter mit Löschdecken oder Feuerlöschern üben können. „Wir versuchen, sehr praxisorientiert zu sein, und den Leuten die Angst zu nehmen, Feuerlöscher zu bedienen“, sagt Hesper.

Jana Budde Volontärin, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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