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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Jubiläum: Im Notfall geben sie den nötigen Halt

14.08.2017

Brake Das Kriseninterventionsteam (KIT) Wesermarsch existiert seit mittlerweile zehn Jahren – ein guter Grund zum Feiern. Die Jubiläumsveranstaltung am Wochenende auf dem BBZ-Gelände war in zwei Bereiche geteilt. Zum einen gab es eine Fachtagung, an der rund 130 Personen aus ganz Deutschland teilnahmen (die NWZ wird darüber noch ausführlich berichten). Zum anderen wurde ein großes Familienfest gefeiert.

Durch das wechselhafte Wetter fanden sich weniger Besucher als erwartet auf dem Gelände ein. Doch das entmutigte die vielen Vertreter von Vereinen, Organisationen und Institutionen, die ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet hatten, nicht.

Zehn Jahre Kriseninterventionsteam

Das Kriseninterventionsteam wurde im Juli 2007 gegründet. In den zehn Jahren hat sich der gemeinnützige Verein einen guten Ruf im Landkreis erarbeitet. Die ausgebildeten ehrenamtlichen Einsatzkräfte des Kriseninterventionsteams werden immer dann gerufen, wenn in Notfallsituationen beteiligte Personen emotional belastet sind. Die KIT-Helfer leisten aber keine medizinische Hilfe und bieten auch keine therapeutischen Maßnahmen an.

Im Schnitt werden die KIT-Mitarbeiter jede Woche zu einem Einsatz gerufen. In der Regel rücken dann jeweils zwei geschulte Helfer aus. Im vergangenen Jahr bestand das Team aus zwölf aktiven und 38 passiven Mitgliedern.

Der Verein hat seinen Sitz in der Langen Straße 62. Hier wird regelmäßig montags auch ein Trauertreff angeboten. Kontakt unter Telefon 04401/50587070.

Mehr Infos unter www.kit-wesermarsch.de

Die Rettungshundestaffel der Freiwilligen Feuerwehr aus Lemwerder begeisterte mit einer Übung: In einem eigens vorbereiteten Trümmerfeld fanden die eingesetzten Rettungshunde die verschütteten Personen schnell und zielsicher.

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Zuschauer, die erhofft hatten einen Einblick in die Arbeitsweise der „Rescue Riders“ und deren speziell dafür trainierten Pferden zu bekommen, kamen leider nicht auf ihre Kosten. Ohne Angaben von Gründen ist die Reiterstaffel aus Nordrhein-Westfalen nicht zum Fest erschienen.

Entschädigt wurden die Anwesenden durch eine anspruchsvolle Rettungsübung des Rettungsdienstes des Landkreises: Vier verletzte Personen mussten bei einem Unfall, in den ein Pkw, ein Traktor und ein Motorrad verwickelt waren, versorgt werden. Selbstverständlich fehlten dabei auch die KIT-Mitarbeiter nicht, die sich um den Traktorfahrer kümmerten. Im Anschluss konnten sich die Gäste die Ausstattung eines Rettungswagens anschauen.

Für musikalische Einlagen sorgten die „Silver Line Dancers“ des Turnvereins Hammelwarden (HTV). Bei den „Silver Line Dancers“ handelt es sich um eine Gruppe von tanzbegeisterten Menschen, die Freude an der Bewegung und am Zusammensein haben. Meike Kaumanns sagte, dass die Gruppe auch dieses Jahr wieder KIT finanziell unterstützen wird: Im Dezember werden die Einnahmen aus der internen Spardose übergeben.

Erfahrungen der besonderen Art konnten am Stand der Polizei gesammelt werden. Neben einem Reaktionstest konnten bei einem „Zeugentest“ die individuellen Merkfähigkeiten bei unterschiedlichen Szenarien getestet werden. Bei der Täterermittlung kann jede Kleinigkeit zum Fahndungserfolg führen, erklärten die Polizisten. Ferner seien die dargestellten Szenarien auch geeignet, um Präventionsarbeit zu leisten – indem beispielsweise auf typische Tricks von Kriminellen eingegangen werden kann.

Dass die Szenarien realistisch waren, bestätigten Teilnehmer. So berichtete Andrea Roccor, dass sie den hier nur inszenierten Diebstahl einer Geldbörse im vergangenen Jahr selbst erlebt hatte: Der Patentante ihres Sohnes wurde in einem Geschäft vermutlich nach der gezeigten Masche das Portemonnaie entwendet. In Augenschein konnten auch original amerikanische Polizeiautos genommen werden, außerdem stellten mehrere Jugendverbände ihre Arbeit vor.

Trotz des Wetters herrschte daher gute Stimmung. Und in einem waren sich alle einig: Beim nächsten Mal wird die Sonne scheinen.

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