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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Retter werden beschimpft und bedroht

15.06.2018

Brake Vermutlich wegen nicht angepasster Geschwindigkeit sind am Mittwochabend zwei Autoinsassen auf der Bundesstraße 212 in Höhe der Teiche – zwischen dem Rehau-Werk und der Hammelwarder Kreuzung – verletzt worden. Der Wagen war gegen 21.45 Uhr ins Schleudern geraten, gegen einen Baum geprallt und auf der anderen Seite eines breiten Grabens zum Stehen gekommen.

Die beiden verletzten Insassen konnten sich selbst aus dem Auto befreien. Weil sowohl der Rettungsdienst als auch die Verletzten nicht über den Graben kamen, wurde die Freiwillige Feuerwehr Hammelwarden zur Unterstützung alarmiert, die mit 19 Feuerwehrleuten anrückte, wie Ortsbrandmeister Thomas Giehl mitteilt. Weiter waren zwei Rettungswagen, ein Notarzt und eine Polizeistreife am Einsatzort.

Was sich dann ereignete, ist für viele Helfer beispiellos. Ungewohnt war es für die Rettungskräfte, dass sie von einem Verletzten beleidigt, beschimpft und bedroht worden sind. „Ich kannte das noch nicht. Das war das erste Mal für uns“, sagte einer der Einsatzkräfte auf Nachfrage der Nordwest-Zeitung. Das sei schon unüblich, dass man beim Helfen derart beleidigt werde. „Denen ging es nicht schnell genug.“

Die beiden Verletzten hätten auf der Weide gestanden. Man habe versucht, die Verletzten und auch die herbeigerufenen Familienmitglieder zu beruhigen.

Mittels einer Rettungsplattform konnte die Feuerwehr schließlich einen Steg über den Graben bauen, worüber die Personen gerettet und an den bereitstehenden Rettungsdienst übergeben werden konnten.

Bis zur Bergung des Fahrzeugs war die Bundesstraße voll gesperrt. Um 0.20 Uhr konnte die Feuerwehr Hammelwarden die Bundesstraße wieder freigeben und abrücken.

Ulrich Schlüter
Elsfleth
Redaktion Brake
Tel:
04401 9988 2320

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