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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Kleintransporter kracht in Reetdachhaus

16.04.2019

Brake /Ovelgönne An seinem Geburtstag so übel überrascht zu werden, das hätte sich Andrej Taube nicht im Traum einfallen lassen. Doch als der 44-Jährige nach dem Anruf seiner Nachbarin zu seinem Haus an der Popkenhöger Straße (Bundesstraße 211) zwischen Brake und Ovelgönne zurück eilte, sah er die böse Überraschung: Ein Kleintransporter war gegen 15 Uhr in sein Haus gekracht.

Es ging aber noch einmal glimpflich ab: Sowohl der 45-jährige Fahrer aus Oldenburg, der laut Polizeiangaben allem Anschein nach unverletzt blieb, sowie Taube, der das Haus zehn Minuten vor dem Unfall verlassen hatte, hatten Glück im Unglück. Der Fahrer wurde aber vorsorglich zur Beobachtung ins Braker St.-Bernhard-Hospital gebracht. Die Ermittlungen und die Schadensaufnahme dauern an.

Der Unfallverlauf ist nicht leicht nachzuvollziehen. Die Polizei vermutet einen Fahrfehler. Auf dem Abschnitt der Bundesstraße gilt Tempo 100. Wie zu sehen ist, muss der 45-jährige Fahrer, der in Richtung Oldenburg fuhr, zunächst rechts auf die Berme gekommen sein. Vor Schreck habe er vermutlich gegengelenkt und sei dann quer über die Bundesstraße gefahren und ins Reetdachhaus gekracht. Obwohl die B 211 stark befahren ist, sei ihm in diesem Moment kein Auto entgegengekommen, merkte ein Polizeibeamter am Unfallort an. Er hatte also doppeltes Glück an diesem Tag.

Sowohl am Kleintransporter als auch am Haus waren die Spuren des Unfalls nicht zu übersehen. Die Motorhaube des Fahrzeugs war aufgequetscht, die Frontpartie des Wagens beim Aufprall abgerissen worden. Der linke Außenspiegel hing am Briefkasten, der Blinker war noch aktiv und pulsierte gelborange. Nach erster Schätzung der Polizei ist der Kleintransporter als Totalschaden einzustufen.

Wie es ums Gebäude steht, werden Sachverständige prüfen. Die Front des Hauses ist eingedrückt, Fenster zerstört, Trümmerteile lagen am Montag herum. Zwei Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks (THW) wurden aus Nordenham angefordert, um die Lage zu sondieren. Ein Statiker des THW aus Oldenburg wurde ebenfalls hinzu gebeten.


Weitere Bilder sehen Sie unter   www.nwzonline.de/fotos 
Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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