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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Schulbusunfall: Thomas Wulf: „Mit der Zeit gerät man ins Grübeln“

17.11.2017

Brake Mit der Erstversorgung der beim Busunfall am Mittwochmorgen verletzten Schüler durch Kräfte des Rettungsdienstes war die Arbeit noch lange nicht beendet. Kräfte des Kriseninterventionsteams (KIT) Wesermarsch nahmen die Schüler noch am Unfallort vom Rettungsdienst in Empfang.

Die Kinder und Schüler seien von fünf ehrenamtlichen Mitarbeitern betreut worden, berichtet KIT-Vorsitzender Thomas Wulf. Herausfordernd sei dabei gewesen, dass es mit dem Unfallort und der Sammelstelle zwei Einsatzorte gegeben habe. Mit einem Bus waren die Kinder, die nicht in ein Krankenhaus eingeliefert werden mussten, zur Sammelstelle gebracht worden. Hier, in der Feuerwehrtechnischen Zentrale, kamen Mitarbeiter des Jugendamtes und Kriseninterventionskräfte aus den betroffenen Schulen (Integrierte Gesamtschule, Gymnasium, Pestalozzischule und Berufsbildende Schulen) hinzu und standen für Gespräche bereit.

Allein die Fahrt dorthin sei für einige Schüler durchaus belastend gewesen, berichtet Wulf, mussten sie doch gleich wieder in einen Bus steigen. „Wichtig ist nach so einem Unfall, dass das Vertrauen in den Schulbus wieder hergestellt wird. Häufig gibt es zunächst eine Ablehnung, Bus fahren zu müssen.“ Es sei durchaus in Ordnung, wenn die Eltern die ersten Touren nach einem solchen Unfall übernehmen. Nur sei das auf Dauer oft weder möglich noch sinnvoll. „Die Kinder müssen wieder lernen, dem Schulbus zu vertrauen.“

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Aber auch die eigentliche Rettungsaktion könne Spuren hinterlassen haben. „Mit der Drehleiter abtransportiert zu werden, ist vielleicht ein Abenteuer“, so Wulf. „Mit der Zeit gerät man aber ins Grübeln.“

Auch für viele Eltern sei der Unfall „ein Drama“ gewesen. Durch die sozialen Medien hätte sich die Nachricht vom Unfall in Windeseile verbreitet. Nur: „Die Eltern wussten ja vielfach nicht, in welchen der drei Busse ihr Kind saß. So waren alle vom Gedanken betroffen: Was ist mit meinem Kind?“

Schüler wie auch Eltern können sich bei Bedarf auch weiterhin unter Telefon  04401/ 50587070 an das KIT wenden.

Nach Angaben der Polizei von Donnerstag wurden bei dem Unfall drei Menschen schwer verletzt, darunter die beiden Fahrer. Beim 54-jährigen Transporterfahrer, der den Unfall vermutlich verursacht habe, bestehe keine Lebensgefahr mehr. Acht der ursprünglich 15 in Krankenhäuser eingelieferten Schüler konnten diese nach einer ambulanten Behandlung laut Polizei noch am Mittwoch wieder verlassen, die übrigen am Donnerstag. Bei 13 weiteren Kindern konnten kleinere Blessuren vor Ort oder in der FTZ behandelt werden.

Markus Minten Leitung / Lokalredaktion
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