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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Manchmal wird’s mordsgefährlich

13.11.2019

Brake Gefährliche Ecken gibt es im Braker Straßenverkehr einige. Die Ecke Dungendeichsweg/Bahnhofstraße sei aber sogar „mordsgefährlich“. So sieht es jedenfalls Ingrid Behr. Die Elsfletherin ist regelmäßig bei ihrer Tochter im Dungendeichsweg zu Besuch. Und jedes Mal fährt sie mit gemischten Gefühlen aus der kleinen Straße parallel zum Braker Sieltief. „Bei der Ausfahrt zur Bahnhofstraße steht man mit dem Auto so, dass rechts durch das Brückengeländer nicht ersichtlich ist, ob ein Kind, ein Rollstuhlfahrer, ein Kinderwagen oder ein kleineres Fahrrad ankommt“, beklagt die Autofahrerin. „Man schleicht sich heran, muss aber auch von links die Radfahrer und Fußgänger und Autofahrer berücksichtigen.“ Als Lösung regt Ingrid Behr einen Spiegel auf der gegenüberliegenden Seite der Bahnhofstraße an der Uferstraße an. „Ich bitte dringend um Überlegung“, verleiht sie ihrem Wunsch Nachdruck.

Die NWZ hatte im Zuge der Berichterstattung über die Gefahrenstelle Bahnunterführung – wo es immer wieder zu (Fast-)Zusammenstößen von regelwidrig fahrenden Radfahrern und Fußgängern kommt – nach anderen gefährlichen Situationen im Straßenverkehr gefragt. Und Ingrid Behr war nicht die einzige, der eine solche einfiel.

Gefährliches Abbiegen

„Gerade erst sagte mein Mann, er hätte sein Leben mal wieder einer Vollbremsung mit seinem Fahrrad zu verdanken, sonst wäre er vom Kleintransporter überrollt worden.“ Tanja Berkelmann wohnt mit ihrer Familie in Käseburg. Ihr ist die Ampelkreuzung in Hammelwarden ein Dorn im Auge. „Wir geraten immer wieder in dieselbe Gefahrensituation.“ Die sehe so aus, dass stadtauswärts fahrende Radfahrer regelmäßig von Auto- oder Lkw-Fahrern übersehen würden. Während direkt an der Ampel wartende Radfahrer noch erkannt würden, müssten diejenigen, die an diese heranfahren, stets damit rechnen, angefahren zu werden.

„Wie oft haben ich und mein Mann schon Vollbremsungen machen müssen, um einen Unfall zu vermeiden“, schildert Tanja Berkelmann. Meinen Kindern bläue ich bald täglich ein, dass sie an dieser Kreuzung unbedingt Augenkontakt mit den abbiegenden Autofahrern haben müssen, bevor sie die Straße überqueren.“ Sie befürchtet, dass vor allem Kinder auch schon mal richtig „Gas geben“, um die grüne Phase noch zu kriegen. „Wir haben furchtbare Angst, dass das eines Tages schief geht.“ Die Stadt Brake habe sie bereits darauf aufmerksam gemacht, ob es da nicht eine Lösung geben könnte.

„Raser“ in Spielstraßen

Auf ganz andere Gefahrenpunkte weist ein Anwohner der Gustav-Heinemann-Straße hin, der nicht genannt werden will. In so genannten Spielstraßen – von denen es einige in Brake gibt – würden regelmäßig „Radfahrer und Paketdienste durchsausen“. Sein Vorschlag: Zusätzlich zum Schild, das den Bereich als verkehrsberuhigte Zone ausweist, sollten Schilder mit 5 km/h angebracht werden, regt der Braker an. Auch wenn eigentlich jedem Führerscheininhaber klar sein sollte, dass hier Schrittgeschwindigkeit vorgeschrieben ist.

Markus Minten Redaktionsleitung Brake / Redaktion Brake
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