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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Zu schnell und riskant unterwegs

23.10.2019

Brake Zu schnell unterwegs, die Geschwindigkeit den Straßenverhältnissen nicht angepasst, verbotene und riskante Überholmanöver und das Rumdaddeln am Handy während der Fahrt: Das sind die Hauptursachen für Verkehrsunfälle auf den Bundesstraßen 211 und 212 im vergangenen Jahr. Aufgabe der Polizei ist es, die Zahl der Verkehrsunfälle mit schweren Folgen zu reduzieren und die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Und das passiert auch über verschärfte Kontrollen.

So geschehen nun im Zeitraum vom 14. bis 20. Oktober. Durch zusätzlich eingesetztes Personal sei bei Kontrollen in diesem Zeitraum der Schwerpunkt auf genau diese Verstöße gelegt worden. Die Beamten der Polizei Brake erhielten dabei Unterstützung aus Nordenham und Delmenhorst.

110 Verstöße wurden festgestellt, alleine 28 Bußgeldverfahren wurden gegen Fahrzeugführer eingeleitet, die während der Fahrt ihr Mobiltelefon nutzten, berichtet Polzeisprecher Albert Seegers: „Sie müssen sich auf eine Geldstrafe in Höhe von mindestens 100 Euro und einen Punkt im sogenannten Fahreignungsregister in Flensburg einstellen.“

In 52 Fällen wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten. Spitzenreiter der Woche sei ein 65-Jähriger aus Brake gewesen, der die Bundesstraße 211 mit 142 km/h bei erlaubten 100 Stundenkilometern befahren habe. Auch er werde sich auf ein empfindliches Bußgeld einstellen müssen.

Gleich mehrere Verfahren mussten gegen einen 48-jährigen Bremer eingeleitet werden: Der war auf der B 211 mit einem Kleinkraftrad unterwegs, war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis, stand aber möglicherweise unter dem Einfluss von THC und Kokain. Zudem war der 48-Jährige ohne Wissen des Halters mit dem Kraftrad unterwegs.

Insgesamt ist laut Statistik die Zahl der Unfälle auf den Bundesstraßen 2018 im Vergleich zu 2017 rückläufig. „Allerdings zeigen die Ergebnisse der Kontrollen, wie notwendig und wichtig solche Aktionen sind“, so Seegers weiter. Deshalb freuten sich die eingesetzten Beamten auch darüber, dass der Großteil der Verkehrsteilnehmer Verständnis für die Maßnahmen zeigte und diese befürwortete.

Anja Biewald Berne/Lemwerder / Redaktion Brake
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