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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Unfallstatistik In Der Wesermarsch: Polizei hat gefährliche Raser besonders im Blick

26.03.2020

Brake /Wesermarsch Nahezu unverändert ist das Verkehrsunfallgeschehen unterm Strich in der Verkehrsunfallstatistik 2019 im Landkreis Wesermarsch: 2002 Verkehrsunfälle bedeuten einen leichter Anstieg um neun Fälle oder 0,45 Prozent. Beim Blick aufs Detail fallen allerdings einige Unterschiede zwischen den Jahren 2018 und 2019 auf.

939 Verkehrsunfälle wurden im vergangenen Jahr von den Beamten des Polizeikommissariats Brake aufgenommen. Das sind zwar neun weniger als im Jahr zuvor und sogar 71 weniger als 2017; ein kleiner Trend setzt sich hier also fort. Dennoch geht 2019 als das Jahr mit den drittmeisten Unfällen im Straßenverkehr seit langem ein.

160 Verkehrsunfälle gab es im vergangenen Jahr im Bereich des Polizeikommissariats Brake, bei denen Menschen verletzt wurden. Diese Zahl wurde zuletzt 2010 unterschritten; seinerzeit kamen Menschen bei 145 Unfällen zu Schaden.

5 Menschen ließen im vergangenen Jahr auf den Straßen des Kommissariatbereichs ihr Leben, vier mehr als im Jahr zuvor. Weitere 38 (26) Menschen wurden schwer verletzt. Immerhin: Unter den im gesamten Landkreis sieben Verstorbenen sind keine Kinder. Zwei der Getöteten gehörten der polizeilichen Risikogruppe „Junge Fahrer (18 bis 24 Jahre)“ an. Vier der ums Leben gekommenen Menschen waren 65 Jahre und älter, 17 wurden schwer verletzt.

56 Mal waren im Vorjahr Fahrradfahrer in Verkehrsunfälle verwickelt. Tödlich verletzt wurden zwei Menschen, mehr als in jedem der vergangenen zehn Jahre. Fünf weitere wurden schwer verletzt.

32 Motorradfahrer waren 2019 Bereich des Polizeikommissariats Brake in Verkehrsunfälle verstrickt. Ums Leben gekommen ist keiner, die Zahl von neun Schwerverletzten liegt aber über der der vergangenen zehn Jahre.

194 ist die Zahl der Wildunfälle – in der gesamten Wesermarsch. Damit wurde im langjährigen Vergleich ein neuer Höchstwert erreicht. Zuletzt war die Zahl dieser Unfälle von 192 auf 165 zurück gegangen.

118 Mal war die Beeinflussung der Fahrer durch Alkohol unfallursächlich – allerdings in der gesamten Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch. Zahlen auf Kommissariatsebene werden in der Statistik nicht ausgewiesen. Bereits bei einem nachgewiesenen Alkoholgehalt von 0,3 Promille im Blut bzw. in der Atemluft müsse ein Verkehrsteilnehmer, der an einem Verkehrsunfall beteiligt ist, mit einem Strafverfahren und führerscheinrechtlichen Konsequenzen rechnen, betont die Polizei.

17 Fahrzeugführer standen – ebenfalls inspektionsweit – unter der Beeinflussung von Betäubungsmitteln, wodurch es zum Verkehrsunfall kam. Dieses stellt den Höchstwert der letzten zehn Jahre dar.

     „Da die Zahl der Verkehrsunfälle mit schwersten Folgen leicht zugenommen hat, bleibt auch perspektivisch die Reduzierung der schweren Verkehrsunfallfolgen die Hauptzielrichtung polizeilicher Verkehrsprävention und Verkehrsüberwachung“, betont Carsten Hoffmeyer, stellvertretender Leiter der Polizeiinspektion. „Hauptaugenmerk legen wir nicht nur auf die Einhaltung der Höchstgeschwindigkeit, sondern auch vor allem auf die Raser, die durch ihr Verhalten nicht nur andere, sondern auch sich selbst gefährden. Ein solches Verhalten ist rücksichtslos und nicht tolerabel.“ Die gestiegene Zahl der Unfälle unter Betäubungsmitteleinfluss führt Hoffmeyer auch auf „umfangreiche Fortbildungen“ zurück. Die Beamten seien mehr auf diesen Aspekt geschult.

Markus Minten Leitung / Lokalredaktion
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