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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

„weisser Ring“ In Der Wesermarsch: Wie Ältere zu Opfern von Kriminellen werden

22.03.2019

Brake /Wesermarsch „Ohne Furcht im Alter“ – unter diesem Motto begeht der „Weisse Ring“ seinen diesjährigen Tag der Kriminalitätsopfer. An dem bundesweiten Aktionstag, der alljährlich am 22. März stattfindet und den die Opferhilfeorganisation 1991 ins Leben gerufen hat, steht 2019 die Sicherheit der älteren Generation im Mittelpunkt.

„Prinzipiell kann jeder jederzeit und überall Opfer von Täuschung und Betrug werden“, sagt Knut Matthiesen, Außenstellenleiter des „Weissen Rings“ in der Wesermarsch„ doch gerade im Bereich der Vermögensdelikte gibt es erwiesenermaßen besonders hohe Gefährdungspotenziale im hohen Alter. Dabei wählen die Kriminellen gezielt ältere Menschen als potenzielle Opfer aus, weil sie dort aus ihrer Perspektive besonders günstige Tatbedingungen vermuten.“

Kriminelle hätten in den vergangenen Jahren hochprofessionelle Strukturen aufgebaut und bedienten sich zunehmend perfiderer Maschen, so Matthiesen. Verwandte in Not, Polizisten, Gerichtsvollzieher, Mitarbeiter von Stadtwerken – die Rollen, in die Betrüger und Diebe schlüpfen, um ältere Menschen zu täuschen und abzuzocken, sei vielfältig. „Die Täter offenbaren dabei hohe kriminelle Energie und einen verblüffenden Ideenreichtum. Sie lassen sich regelmäßig neue Maschen einfallen, die sie später variieren.“ Stets nutzen sie dabei das Vertrauen betagter Bürger in staatliche Institutionen aus oder ihre Hilfsbereitschaft gegenüber vermeintlichen Verwandten und Bekannten in fingierten Notlagen.

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„Gegen diese unsäglichen Maschen hilft nur ein hohes Maß an Aufklärung und effektiver Präventionsarbeit“, betont Matthiesen. „Mit der Arbeit unserer Ehrenamtlichen und den vereinseigenen Publikationen, mit denen wir uns gezielt an Senioren wenden, wollen wir sie einerseits auf diese Gefahren aufmerksam machen. Andererseits möchten wir älteren Menschen auf diesem Weg auch das Gefühl vermitteln, dass sie keinesfalls automatisch leichtere Beute für Kriminelle sind, als der jüngere Teil der Bevölkerung. Und das tun wir, indem wir ihnen Handreichungen für kluges und couragiertes Verhalten mitgeben“, erläutert der Außenstellenleiter des „Weissen Rings“ in Brake. Zudem wisse man aus der Opferarbeit ohnehin, dass ältere Menschen Risiken eher vermeiden als der Rest der Bevölkerung. „Und ein gesundes Maß an Misstrauen führt dazu“, so Matthiesen weiter, „dass gerade Betrugsversuche an Senioren in der überwiegenden Zahl der Fälle ins Leere laufen.“

Pünktlich zum Tag der Kriminalitätsopfer 2019 hat die Opferhilfeorganisation eine Broschüre aufgelegt, die das Motto des Aktionstags im Titel trägt und eine Vielzahl an Präventionstipps vermittelt. In dem eigens produzierten Kurzfilm „Falscher Polizist“, der seit Anfang dieser Woche auf der Internetseite des Vereins zu finden ist, wird diese besonders aktuelle Betrugsmasche anschaulich dargestellt. „Ohne Furcht im Alter“ ist zudem der Arbeitsschwerpunkt des „Weissen Rings“ in der Prävention für das komplette Jahr. In guter Zusammenarbeit mit der Polizei und dem dortigen Präventionsbeauftragten ist es im letzten Jahr gelungen, die Zahl der Straftaten in diesem Phänomenbereich niedrig zu halten. Die Broschüre liegt bei den örtlichen Polizeidienststellen aus und ist auch bereits anlässlich der Präventionsmesse der Eschhofschule Lemwerder an begleitende Großeltern ausgehändigt worden.


     www.weisser-ring.de 
Markus Minten Leitung / Lokalredaktion
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