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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Geburtstag: Brandretter bitten zu Tanz und Tombola

10.07.2014

Schwei Die Freiwillige Feuerwehr Schwei feiert am Sonnabend, 12. Juli, ihr 85-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass laden die Brandretter für 19.30 Uhr zum Ball in das große Festzelt neben dem Feuerwehrhaus ein.

Streng genommen ist der Anlass zwar kein Jubiläum, aber in Schwei werden traditionell auch die kleinen Jubiläen ganz groß gefeiert. Auf ein ausgefeiltes Programm hat das Ortskommando verzichtet. Ortsbrandmeister Jürgen Hahn hält eine Festrede, dann spielt DJ Holgi Tanzmusik. Karten gibt‘s im Vorverkauf bei allen Brandrettern und bei der Tankstelle Diers.

Bei der Tombola werden rund 100 Preise verlost, darunter zwei Grills, Spiele, Dekoartikel oder Haushaltsgeräte. Jede Eintrittskarte nimmt außerdem an einer Sonderverlosung teil, bei der es zwei hochwertige Fahrräder zu gewinnen gibt. Privat- und Geschäftsleute haben sie gespendet, und auch bei den Tombola-Preisen ließen sich die umliegenden Betriebe nicht lumpen.

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42 Feuerwehrleute

Zurzeit sind bei der Feuerwehr 41 Kameraden und eine Kameradin aktiv. Das Durchschnittsalter beträgt 38,8 Jahre. Neben Hilfeleistungen, Brandeinsätzen und den immer wieder auch wichtigen Übungseinsätzen ist die Wehr beim Deichschutz und bei Ereignissen im Wesertunnel gefordert. Eine Einheit mit dem Löschfahrzeug 10/6 gehört außerdem zur Kreisfeuerwehrbereitschaft des Landkreises Wesermarsch. Zusammen mit den Wehren aus Reitland und Seefeld betreut die Schweier Wehr eine Jugendfeuerwehr.

Es waren 24 Bürger, die die Ortsfeuerwehr Schwei am 8. Februar 1929 gründeten. Bis 1934 leitete Hauptmann Hermann Menze diese Wehr. Erstes Feuerwehr-Fahrzeug war ein umgebautes altes Auto.

Zum ersten Ortsbrandmeister wählten die Kameraden Diedrich Bohlmann, der dieses Amt aber nur von 1934 bis 1935 inne hatte. Ihm folgte Gustav Gagelmann, der für zehn Jahre das Ortskommando leitete. Er wurde noch einmal von 1953 bis 1961 zum Ortsbrandmeister ernannt, so dass er insgesamt 18 Jahre in dieser Position tätig war.

Noch länger schaffte das Klaus Klinkenberg. Er führte von 1978 bis zum Jahr 2000 die Schweier Wehr. Sein Nachfolger war der heutige Ortsbrandmeister Jürgen Hahn, der mit Kim Klinkenberg den Sohn seines Vorgängers als fähigen Stellvertreter an seiner Seite hat.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Schweier Wehr als eine von wenigen im Gemeinde- und Kreisgebiet aufrecht erhalten. Dies ist aber nur dem Einsatz von 14 Schweier Frauen zu verdanken, die von 1943 bis 1945 einsprangen und die oft anstrengende Arbeit der Brandretter verrichteten.

Alter Spritzenwagen

Nach dem Zweiten Weltkrieg mussten sich die Brandretter mit einem Spritzenwagen der Marke Hansa-Lloyd von der Freiwilligen Feuerwehr Rodenkirchen behelfen. Erst 1960 schafften sie sich das erste neue Fahrzeug an: ein Löschgruppenfahrzeug LF 8, das 1979 durch ein mittelschweres Fahrzeug ersetzt wurde. 2004 wurde dieses Fahrzeug erneut getauscht gegen ein LF 10/6, damit die Wehr den immer weiter steigenden Aufgaben gerecht werden kann. Die Wehr besaß seit 1974 außerdem ein Tanklöschfahrzeug TLF 8/18 s, das 1998 seinen Dienst beendete und durch ein TLF 8/18 ersetzt wurde. Hinzu kommt noch ein Mannschaftstransportwagen (MTW), ein Heuwehranhänger (HWA) und ein Lichtmastanhänger.

Das 1929 erbaute Feuerwehrhaus mit Wohnung wurde 1952 um einen Trockenturm, 1972 um einen Schulungsraum und 1974 durch den Anbau von zwei Fahrzeugboxen erweitert. Bei den Bauarbeiten erledigten die Kameraden vieles in Eigenleistung.

Am 12. Februar 1989 bezogen sie ein neues Feuerwehrhaus in direkter Nachbarschaft. Es beherbergt eine große Fahrzeughalle im unteren Geschoss und darüber liegen Büro- und Schulungsräume. Seit der Gebietsreform 1974 gehört die Freiwillige Feuerwehr Schwei der Gemeinde Stadland an.

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