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Feuerwehr: Brandschützer deutlich stärker gefordert

22.02.2016

Einswarden Den Daumen hoch für die Kameraden der freiwilligen Feuerwehren hielt der neue Bürgermeister Carsten Seyfarth am Sonnabend bei seinem Antrittsbesuch im Einswarder Spritzenhaus anlässlich der Jahreshauptversammlung der Ortsgruppe.

„Wir können in unserer Stadt stolz sein auf unsere Wehren, das ist längst nicht mehr selbstverständlich in Niedersachsen“, lobte er. „Eure Bilanz kann sich sehen lassen. Durch eine vorbildliche Kinder- und Jugendarbeit scheint der Nachwuchs gesichert zu sein. Ihr punktet zudem durch eine gute Zusammenarbeit mit anderen Vereinen. Die Bürger schätzen eure hohe Verlässlichkeit, und den Menschen vermittelt ihr ein Gefühl der Sicherheit. Und besonders hier in Einswarden seid ihr eine Konstante in einem Ortsteil mit riesigen Problemen.“

Sieben Brandeinsätze

Seyfarths Einschätzung teilten auch Rainer Spiekermann und Detlef Ukena, die ebenso wie der Bürgermeister ihren Einstand als frischgebackener Feuerwehrausschuss-Vorsitzender und neu ernannte Vize-Stadtbrandmeister gaben.

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Den Grußworten der Gäste vorangegangen waren traditionell die Berichte der Fachwarte sowie der Jahresrückblick von Ortsbrandmeister Andreas Peter. Er berichtete von 22 aktiven Kameraden, einer Kameradin sowie acht Mitgliedern in der Altersabteilung, von 45 Dienstabenden im Jahr 2015 und insgesamt 3312 Dienststunden, anderthalbmal so viel wie im Vorjahr, von 19 Einsätzen, davon sieben Brandeinsätzen und zwölf blinden Alarmen insbesondere durch Auslösung von Brandmeldeanlagen, von keiner einzigen böswilligen Alarmierung und von null Verletzungen bei Einsätzen sowie von sechs Brandsicherheitswachen bei Veranstaltungen.

Anpacken musste die Einswarder Wehr beispielsweise bei einem Flächenbrand, bei brennendem Sperrmüll und einem lodernden Anbau. Hilfe leistete sie zudem bei Sturmschäden, vollgelaufenen Kellern und einem Gasaustritt. Kritisch allerdings war ein Großbrand in einer Einswarder Tischlerei. Glücklicherweise brannte nicht der Spänebunker, es handelte sich vielmehr um einen Schwelbrand in der Dachhaut.

Gefahr im Verzug

Immer wieder jedoch, das schien problematisch, wurde das Feuer durch heftige Windböen angefacht. Parallel dazu war auch an anderer Stelle im Ort Gefahr im Verzug, als zwei Bäume auf ein Haus zu stürzen drohten.

Traditionell schließen die Jahreshauptversammlungen der Nordenhamer Ortswehren mit Beförderungen und Ehrungen ab: Stadtbrandmeister Ralf Hoyer ernannte Benjamin Meyer zum Feuerwehrmann und Ortsbrandmeister Andreas Peter zum Löschmeister. Der Ortsbrandmeister seinerseits dankte Tobias Nauendorf und Malte Wisniewski für 10 Jahre Treue zur Wehr und aktiven Dienst sowie Lars Nungesser für 15 und Carsten Brau für 20 Jahre Einsatz für die Allgemeinheit.

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