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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Übung: Busfahrer von Navi fehlgeleitet

25.05.2013

Schlüte „Der Bus hat mindestens schon eine Million Kilometer auf dem Tacho und keinen Motor mehr“, beruhigen Herbert Meyer und Günter Flegel von der Warflether Feuerwehr Zuschauer, die Mitleid mit dem Gefährt haben, das zum Szenario der Fachzugübung gehört. Zimperlich gehen die Lebensretter nicht damit um, als es gilt, Verletzte daraus zu bergen. Während die Weserdeicher und Berner Feuerwehren sich an den Rettungs- und Absicherungsarbeiten beteiligten, hatte die Warflether Ortswehr für eine möglichst reale „Herrichtung“ des Unfallorts und die Logistik gesorgt.

Den Namen „Fehlgeleitet“ hatte die Übung des technischen Hilfeleistungszuges der Kreisfeuerwehr, dessen Mitglieder aus den Ortswehren Golzwarden, Stollham, Jaderberg, Hammelwarden und Berne kommen. Thomas Lübsen aus Golzwarden führte den Zug an, der am Schützenhaus Huntebrück auf seinen Einsatzbefehl wartete.

Das Szenario: Ein Schulbusfahrer sei mit dem Gefährt blind seinem Navi gefolgt. Er landete auf der noch unfertigen B212 neu, versuchte zu wenden und rutschte neben der Ollenbrücke über das Ufer. Es gibt Panik, einen Kurzschluss mit Rauchentwicklung und die Türen lassen sich nicht mehr öffnen, hieß es.

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Acht Verletzte waren aus dem abrutschgefährdeten Schulbus und zwei von der DLRG aus dem Wasser zu retten. Während die Feuerwehrleute sich an das Aufsägen des Daches und der Seitenwand machten, holten die Stedinger Rettungsschwimmer mit ihrem Schlauchboot „Swimmy“ die vorsorglich mit wasserdichten Überlebensanzügen ausgestatteten Opfer an Land zurück.

Sehr zufrieden beobachtete nicht nur der DLRG-Vorsitzende Rainer Weegen die Arbeit im ziemlich kühlen Nass. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Hartmut Schierenstedt, Susanne Ripken, Fachdienstleiterin des Landkreises für Sicherheit und Ordnung, sowie Nils Hübscher von der Gemeinde Berne beobachten ebenfalls aufmerksam die Zusammenarbeit der Rettungsdienste, an der auch die Johanniter beteiligt waren.

So könne man wenigstens einmal den Einsatz der technischen Hilfsmittel hautnah miterleben, so Ripken zufrieden mit dem zur neuen Technik gehörenden Ausbildungsstand aller ehrenamtlichen Einsatzkräfte. Im Ernstfall hätte man sich natürlich nicht mit dem Aufsägen aufgehalten, sondern wäre durch die Scheiben gegangen.

Den 60 Einsatzkräften bot sich so jedoch eine gute Möglichkeit, unter realistischen Bedingungen die Einsatzmöglichkeiten vieler Werkzeuge nach Herzenslust auszuprobieren. Die Zusammenarbeit von den Mitgliedern der Feuerwehren, DLRG und Johannitern im Unglücksfall habe hier sehr gut geklappt, so das Fazit rund anderthalb Stunden später.

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