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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Die Lebensader macht Probleme

03.06.2016

Nordenham Bürgermeister Carsten Seyfarth sprach von der „Lebensader der Region“. Steht die nach Nordenham führende Bundesstraße 212, die einzige direkte Fernstraßenverbindung in die Unterweserstadt, nicht zur Verfügung, sind Probleme unausweichlich. Das machte die Informationsveranstaltungen am Mittwoch im Rathaus deutlich, in derem Mittelpunkt die Verkehrsregelung für die Zeit der Vollsperrung der B 212 zwischen Esenshamm und Ellwürden stand.

Auf dem Streckenabschnitt zwischen den Einmündungen Havendorfer Chaussee und Großensieler Straße muss die Fahrbahn saniert werden. Das sollte in der Zeit vom 4. Juli bis 3. August geschehen. Durch Festlegungen in der Ausschreibung soll die Bauzeit auf zwei bis drei Wochen (6. bis 23. Juli) verkürzt werden.

Das sei ein sportlicher Plan, aber machbar, wenn das Wetter mitspielt und es keine technischen Probleme gibt. Das machten Frank Zielesny, stellvertretender Leiter des Geschäftsbereichs Oldenburg der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, und die für die Wesermarsch-Projekte zuständige Kirsten Wahl den rund 30 Vertretern aus Wirtschaft und Behörden sowie 50 Bürgern im Ratssaal deutlich.

Eine klare Absage erteilte die Landesbehörde den Forderungen, nur eine halbseitige Sperrung der B 212 vorzunehmen oder die Bauzeit dadurch zu verkürzen, dass auch nachts und an Wochenenden gearbeitet wird. Für eine halbseitige Sperrung sei die Straße nicht breit genug, um den erforderliche Sicherheitsabstand zwischen Bauarbeitern und Lkw-Verkehr herstellen zu können. Nacht- und Wochenendarbeit könne die Behörde nicht vorschreiben.

Wenn die Vollsperrung alternativlos sei, müsse aber eine andere Regelung für die Verkehrsumleitung gefunden werden, mahnte Heiner Wasmuth, Geschäftsführer der Stührenberg-Logistik GmbH an. Weil die Landesstraßen streckenweise zu schmal seien, dürfe es dort nicht zu gefährlichen Lkw-Begegnungen kommen können.

Gerate ein Lastwagen auf die Berme, werde er in den Graben abrutschen. Durch die Bergung komme der Verkehr dann ganz zum Erliegen. Heiner Wasmuth forderte eine Einbahnstraßenregelung, die nicht nur empfohlen, sondern angeordnet werden sollte.

Ähnliche Lösungen wünschen sich auch die Anwohner der Wirtschaftswege im Raum Esenshamm/Hoffe, weil die von ortskundigen Autofahren anstelle der offiziellen Umleitungsstrecken genutzt werden. Auch dort werde es zu Problemen beim Begebnungsverkehr kommen.

Als Ergebnis der Informationsveranstaltung stellte Bürgermeister Carsten Seyfarth fest, dass die beteiligten Behörden die Umleitungsplanung noch einmal überdenken und die angeregte Einbahnstraßenregelung prüfen. Das mit den Logistikunternehmen abzustimmende Resultat werde veröffentlicht.

Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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