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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Digitale Alarmierung kommt zügig voran

14.01.2013

Stollhamm Zu sechs Brandeinsätzen, acht Hilfeleistungen, drei Fehlalarmen und drei Übungen ist die Feuerwehr Stollhamm im vergangenen Jahr ausgerückt. Diese Bilanz zog Stollhamms Ortsbrandmeister Lutz Kühl während der Jahreshauptversammlung seiner Wehr am Sonnabend im Huus an’n Siel.

Personen gesucht

Dass 2012 mehr Hilfeleistungen als Brandeinsätze geleistet wurden, lag vor allem an drei Personensuchen, zu denen die Stollhammer Retter ausrücken mussten. Bei den Brandeinsätzen erinnerte Lutz Kühl an den größten Einsatz des vergangenen Jahres, als Ende März eine Scheune in der Stollhammer Wisch in Flammen aufging.

Um sich auf den Ernstfall vorzubereiten, beteiligten sich die Stollhammer an drei Übungen: der Übung der Kreisfeuerwehrbereitschaft auf dem Truppenübungsplatz in Garlstedt (Osterholz-Scharmbeck), einer Übung mit den Stadlander Feuerwehren beim Seminarhotel Kunze-Hof in Seefeld und einer Übung mit der Tossenser Wehr in der ehemaligen Tossenser Jugendherberge.

Butjadingens Bürgermeister Rolf Blumenberg dankte den ehrenamtlichen Helfern für ihren Einsatz. Der Rückblick des Ortsbrandmeisters zeige, wie vielfältig die Arbeit der Stollhammer Feuerwehr sei. Von Aktivitäten im Dorf über Hilfeleistungen bis zu Bränden und vielem mehr reichten die Herausforderungen für die Wehrmitglieder. Dafür brauche es neben dem richtigen Gerät auch eine fundierte Ausbildung, die in der Stollhammer Wehr zweifelsfrei vorhanden sei, meinte Rolf Blumenberg.

Die 19 Männer und zwei Frauen der Feuerwehr Stollhamm leisteten im vergangenen Jahr 2469 Dienststunden. 2012 wurde ein Mitglied in die Altersabteilung verabschiedet und drei Mitglieder verließen die Stollhammer Wehr. Aber auch über drei Neuzugänge konnte sich Ortsbrandmeister Kühl freuen.

Kreisbrandmeister Heiko Basshusen freute sich ebenfalls über drei neue Gesichter in der Stollhammer Feuerwehr. Aber er machte auch keinen Hehl daraus, dass es ruhig noch mehr neue Mitglieder hätten sein können.

Werbung nötig

„Machen wir uns nichts vor: Wir haben beispielsweise über Tag Probleme, die notwendige Zahl an Einsatzkräften zusammenzubekommen“. Deshalb müsse auch in Stollhamm Werbung für die Feuerwehr gemacht werden, riet der Kreisbrandmeister.

Gemeindebrandmeister Gerhard Hennicke erinnerte an die Umstellung der Wesermarsch-Feuerwehren zur Großleitstelle in Oldenburg. Es habe massive Probleme mit der Technik gegeben, aber sie seien mittlerweile zu 90 Prozent ausgemerzt.

Bei der Umstellung auf Digitalfunk sei die Gemeinde Butjadingen ein gutes Stück vorangekommen und habe die notwendigen Gelder eingestellt. Die ersten Digitalfunkgeräte würden demnächst erwartet. Auch die digitale Alarmierung aller Butjadinger Feuerwehrleute gehe zügig voran.

Sein Ziel sei es, so Gerhard Hennicke, dass alle Feuerwehrleute in Butjadingen noch in diesem Jahr einen neuen Funkmeldeempfänger bekommen.

Schließlich nahm Gerhard Hennicke drei Beförderungen vor: Jannik Kühl und Alexander Rohde wurden zu Feuerwehrmännern ernannt und Ortsbrandmeister Lutz Kühl wurde der Dienstgrad eines Löschmeisters verliehen.

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