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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Nordenhamer Vor Gericht: Drogen im Wert eines Einfamilienhauses

25.10.2014

Nordenham /Oldenburg Im Prozess gegen die beiden 21 und 39 Jahre alten Männer aus Nordenham, die sich vor dem Oldenburger Landgericht wegen Drogenhandels im großen Stil verantworten müssen, hat die Staatsanwaltschaft am Freitag für den älteren Angeklagten eine Gefängnisstrafe von vier Jahren und zehn Monaten gefordert. Der 21-Jährige soll für zweieinhalb Jahre hinter Gitter.

Die Anklagevertreterin lastete dem 39-Jährigen 42 Taten an. Er habe in Nordenham und umzu insgesamt mindestens 20 Kilogramm Marihuana verkauft, möglicherweise sogar 29 Kilogramm. Dem 21-Jährigen dagegen rechnete die Staatsanwältin sechs Kilogramm Rauschgift zu. Sie sprach von großen Mengen Drogen, deren Straßenwert dem Wert eines Einfamilienhauses in der Wesermarsch gleichkäme.

Bei der Festsetzung der 29 Kilogramm Marihuana bezüglich des 39-jährigen Angeklagten stützte sich die Anklagevertreterin auf die Angaben von Zeugen aus der Szene, die sie für glaubhaft hält.

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In abgehörten Telefonaten soll der 39-Jährige auch davon gesprochen haben, in Zukunft kürzer treten zu wollen und wöchentlich nur noch zwei bis drei Kilogramm Drogen zu verkaufen. Wie groß müsse die Menge dann vorher gewesen sein?, fragte die Staatsanwältin.

Nordenhamer Polizeibeamte hatten ausgesagt, dass der Markt in Nordenham für so große Mengen durchaus da sei. Der Angeklagte selbst will mit weit weniger Drogen Handel getrieben haben. Einige Kilogramm kommen aber auch nach seiner eigenen Aussage zusammen.

Bei ihrer spektakulären Festnahme durch eine Sondereinheit der Polizei am 5. Mai dieses Jahres auf der Weserfähre Blexen/Bremerhaven hatten die Angeklagten ein Kilogramm Marihuana bei sich. Mit der Festsetzung der beiden mutmaßlichen Dealer war der Nordenhamer Polizei ein empfindlicher Schlag gegen die Nordenhamer Drogenszene gelungen.

Der Prozess gegen die beiden Angeklagten wird in der kommenden Woche fortgesetzt.

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