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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

VORTRAG: Drogen wirken noch lange nach

21.03.2009

BRAKE „Wer von Ihnen vorhat, Drogen zu konsumieren, der kann sich das Geld für den Führerschein direkt sparen – er wird wenig Freude daran haben.“ Drastisch, aber durchaus überzeugend und mit Fallbeispielen illustriert, schilderte der Oldenburger Staatsanwalt Ralf Hentzel den Zehnklässlern des Gymnasiums Brake die möglichen Konsequenzen des Fahrens unter Alkohol- oder Drogeneinfluss.

Gemeinsam mit anderen Staatsanwälten und Richtern aus dem Bezirk Oldenburg engagiert sich Hentzel im „Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“ (BADS) und hält regelmäßig Vorträge zum Thema an Schulen und bei der Bundeswehr.

Zwar sei nur der Besitz, nicht aber der Konsum von Drogen strafbar, so der Jurist. Aber jeder, der irgendwann einmal im Zusammenhang mit Drogen aktenkundig geworden ist, werde vom Straßenverkehrsamt vor der Zulassung zur Fahrprüfung zum Drogenscreening geschickt.

Auch mit gängigen Fehlannahmen bezüglich der Promille-Grenzen räumte Hentzel auf: So kämen Fahrer, die mit weniger als 0,3 Promille am Steuer erwischt werden, zwar straffrei davon, aber im Falle eines Unfalls oder Versicherungsschadens seien sie voll haftbar. „Die Versicherung reguliert den Schaden, nimmt aber den Versicherungsnehmer in Regress“, erklärte Hentzel. Überrascht zeigten sich die Schüler von der Tatsache, dass sogar Fußgänger für einen Schaden aufkommen müssen, den sie unter Alkoholeinfluss im Straßenverkehr verursachen.

Hentzel empfahl den künftigen Fahranfängern schließlich noch, es nicht auf den Verlust des Führerscheins ankommen zu lassen: „Die MPU, der so genannte Idiotentest, hat eine Durchfallquote von 80 Prozent!“

Karoline Schulz Redakteurin, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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