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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

JUBILÄUM: Ein hölzerner St. Florian zum Geburtstag

15.04.2008

Tanklager brennt zwei Tage lang

Am 12. April 1908 wurde die Ortswehr Blexen gegründet. Das sagte Ortsbrandmeister Thomas Reumann in seinem Rückblick. Seit der Jahrhundertwende hatte es eine Pflichtfeuerwehr gegeben, die durch Glockengeläut und später durch Hörner alarmiert wurde. 1908 wurde im Garten der jetzigen Patorei ein Spritzenhaus errichtet.

Größtes Ereignis im Verlaufe der frühen Jahre der Ortswehr war der Brand des Rhenania-Tanklagers am Blexer Deich im Februar 1909, mit dessen Löscharbeiten die Blexer Wehr zwei Tage lang zu tun hatte. Weitere Einsätze während des Zweiten Weltkrieges führten die Blexer Feuerwehrleute sogar zu Einsätzen bis nach Bremen.

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Die Skulptur stammt aus Ratibor in Polen. Peter Bogatzki überreichte sie im Auftrag seiner Mutter.

Von Horst Rix

Blexen Mit vielen Gästen hat die Freiwillige Feuerwehr Blexen ihr 100-jähriges Bestehen gefeiert. „Wenn es die Feuerwehr nicht schon gäbe, müsse man sie erfinden", sagte Kreisbrandmeister Werner Zirk in „Sigis Gesellschaftshaus Zur Alten Eiche".

Feuerwehrleute aus ganz Nordenham, Vertreter anderer Hilfsorganisationen sowie Gäste aus Verwaltung, Wirtschaft und öffentlichem Leben waren der Einladung gefolgt. Zu den Gratulanten zählten auch Altbürgermeister Günter Ede und Ehrenstadtbrandmeister Arno Wilksen.

Gekommen war auch der frühere stellvertretende Ortsbrandmeister Peter Bogatzki, der Ortsbrandmeister Thomas Reumann eine hölzerne St.-Florians-Figur überreichte. Diese Figur hatte das frühere fördernde Mitglied der Wehr, Emma Eilers (früher Bogatzki), im oberschlesischen Ratibor erworben und für das 100-jährige Jubiläum der Ortsfeuerwehr Blexen vorgesehen. Jetzt konnte ihr Sohn Peter diesen Auftrag erfüllen und das Abbild des Schutzpatrons der Feuerwehrleute übergeben.

Über die rasante technische Entwicklung von Gerätschaften, Spezialfahrzeugen und Schutzvorkehrungen bei der Feuerwehr sprach Werner Zirk. Er freute sich über die Bereitschaft zum Ehrenamt auch im Katastrophenschutz und meinte: „Das Ehrenamt ist die Stütze der Gesellschaft.“ In Nordenham habe sich hinsichtlich der Mitarbeit in den Feuerwehren in den letzten Jahren eine ganze Menge getan. Ein absoluter Glanzpunkt in diesem Zusammenhang sei die 2001 von Fritz Renken eingerichtete Jugendfeuerwehr in Blexen gewesen, die jetzt 20Mitglieder zählt.

Bürgermeister Francksen erinnerte sich in seiner Grußbotschaft eher an „wahrlich schönere Jugendzeiten bei Gallasch in Blexen“ als an Brände und Katastrophen. „Die Feuerwehr, auch die in Blexen, leistet Großes", sagte er, „denn sie schützt Leben, Hab und Gut und muss vielfach nachts zu Einsätzen." Das bedeute eine ständige Doppelbelastung. Die Familien müssten voll dahinterstehen. Sein Dank gelte daher im besonderen den verständnisvollen Ehefrauen der Wehrmänner.

„Wenn den Wehrleuten in Einswarden hinsichtlich ihrer Unterbringung geholfen wird, dann steht auch Blexen mittelfristig auf der städtischen Liste der Sanierungsvorhaben", sagte Francksen weiter, „denn ohne die Ortsfeuerwehren hätte die Stadt große Probleme." Einen Scheck über 2000 Euro ließ der Bürgermeister von Rudolf Müller, dem Leiter des städtischen Amtes für Bürgerservice und Soziales, überreichen.

Den Gründungsmitgliedern der Blexer Wehr sprach auch Stadtbrandmeister Ralf Hoyer seinen Dank aus. „Die Feuerwehr produziert Sicherheit", sagte er und dankte allen Ortsbrandmeistern seit Gründung, ganz besonders jedoch den ihm noch bekannten seit 1965: Wilfried Fest, Ehrenortsbrandmeister Johann Ostendorf, Altortsbrandmeister Alfred Plump und Thomas Reumann. Außerdem beförderte er den 16-jährigen Mike Stern zum Feuerwehrmann und überreichte ihm entsprechende Schulterstücke für seine Uniform. Mike hatte erfolgreich an einer Truppmannausbildung teilgenommen.

Landrat Michael Höbrink begrüßte es, dass die Feuerwehren nicht nur für den Brandschutz da sind, sondern ganz erheblich gefordert werden und auch erfolgreich im Katastrophenschutz, etwa bei Hochwasser, eingesetzt werden. SPD-Kreistagsfraktionschef Kurt Winterboer überbrachte die Grüße von allen Kommunalpolitikern.

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