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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Unfall: Fähre rammt im Nebel einen Frachter

26.11.2012

Blexen Die Fähre hatte gerade in Blexen abgelegt, da erschütterte ein Zusammenstoß das Schiff. Die „Nordenham“ ist am Sonnabend im dichten Nebel mit dem Küstenmotorschiff „MS Telamon“ kollidiert, das in Richtung Brake unterwegs war. Der Unfall ereignete sich gegen 13.15 Uhr. Zu der Zeit herrschte laut Wasserschutzpolizei auf der Weser eine Sichtweite, die unter 100 Meter lag.

Bei Sturz verletzt

Den Passagieren an Bord der „Nordenham“ fuhr der Schreck in die Glieder. Aber schwere Verletzungen blieben ihnen erspart. Lediglich eine Frau zog sich Blessuren zu, weil sie gestürzt war. Sie wurde in ein Bremerhavener Krankenhaus gebracht, das sie nach einer ärztlichen Versorgung wieder verlassen konnte.

An der 56 Meter langen und 12,79 Meter breiten Fähre wurden durch den Zusammenstoß an einer Seite das Schanzkleid eingedrückt und die Festmachpoller beschädigt. Sie wurde in eine Reparaturwerft verholt, steht aber ab diesen Montag wieder für den Pendelverkehr zwischen Blexen und Bremerhaven zur Verfügung.

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Angaben zur Höhe des Schadens an der „Nordenham“ konnte die Polizei nicht machen. Das gilt auch für die „MS Telamon“, die jedoch stärker in Mitleidenschaft gezogen wurde. Der unter der Flagge von Antigua Barbuda fahrende Frachter hatte Bauteile für Windkraftanlagen an Bord. Das aus dem spanischen Ferrol kommende Schiff mit Zielhafen Brake erlitt durch die Kollision erheblich Beschädigungen an der Außenhaut sowie an den Aufbauten und an einem Kran.

Das 2009 in Dienst gestellte Cargoschiff (2452 Bruttoregistertonnen) hat eine Länge von 88 Metern und ist 12 Meter breit.

Zweiter Zusammenstoß

Die Wasserschutzpolizei untersagte dem Kapitän der „Telamon“ aus Sicherheitsgründen die Weiterfahrt. Er wurde von der Revierzentrale aufgefordert, zur genauen Überprüfung der Schäden auf Blexen Reede zu ankern. Beim Ansteuern eines geeigneten Platzes stieß der Frachter im Nebel mit einem weiteren Schiff zusammen. Dabei handelte es sich um das luxemburgische Baggerschiff „Taccola“, das bereits auf der Reede vor Anker lag.

In beiden Fällen ermittelt jetzt die Wasserschutzpolizei Bremerhaven.

Norbert Hartfil Redaktionsleitung Nordenham / Redaktion Nordenham
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