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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

77-Jährige gerät in Seenot – Großeinsatz

17.08.2018

Fedderwardersiel Eine 77-jährige Frau aus Butjadingen ist am späten Donnerstagnachmittag im Bereich des Langwarder Grodens in Not geraten. Nach Auskunft von Markus Felske, Pressesprecher der Butjadinger DLRG, war die Frau an der Stelle, an der das Wasser aus dem Groden ins Wattenmeer läuft und umgekehrt, schwimmen gegangen. Keine gute Idee, wie sich schnell herausstellte. Die Frau kam aus eigener Kraft nicht mehr an Land. Sie begann, um Hilfe zu rufen.

Zum Glück hielten sich andere Passanten in der Nähe auf, die die Hilfeschreie hörten und sofort einen Notruf absetzten. Der mobilisierte neben den Wasserrettern auch die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), die Ortsfeuerwehren Stollhamm, Tossens und Burhave sowie den Rettungsdienst. Den Passanten, die den Notruf abgesetzt hatten, gelang es, die Frau an Land zu ziehen. Die DLRG setzte ihr Rettungsboot „Butenland“ ein und nahm die 77-Jährige an Bord, um sie dem Rettungsdienst zu übergeben. Laut DLRG wurde sie vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.

Bereits am Dienstag hatte die DLRG zur Unterstützung der DGzRS zu einem Einsatz ausrücken müssen. Rund drei Kilometer vom Festland entfernt war eine Segelyacht auf die Sandbank Burhaver Plate aufgelaufen.

Der Skipper hatte bei der Seenotleitung in Bremen um Hilfe gebeten. Allerdings habe wegen einer schlechten Verständigung nicht genau abgeklärt werden, wie akut seine Notlage ist, so die DLRG. Da die Seenotretter den Segler wegen ihres Tiefgangs nicht mehr erreichen konnten, forderten sie Einsatzkräfte der DLRG an. Um 19.08 Uhr ging der Alarm der Großleitstelle Oldenburg bei den Wasserrettern ein.

Die DLRG rückte mit acht Mitgliedern und zwei Einsatzfahrzeugen aus. Im Yachthafen von Fedderwardersiel ließen die Wasserretter ihr Schlauchboot „Butje“ zu Wasser, mit dem sie zur Sandbank übersetzten und sich dann zu Fuß auf den Weg zu dem Havaristen machten.

Auf der Sandbank trafen die Helfer auf einen 68-jährigen Mann aus Hooksiel, der wohlauf war. Er gab an, einen Ruderschaden zu haben, den er aber bereits selbst habe beheben könne. Er wolle die nächste Tide abwarten und seine Fahrt dann eigenständig fortsetzen. Die DLRG zog wieder ab. Die Seenotretter unterstützen den Skipper in der Nacht mit ihrer „Hermann Onken“ dabei, seine Yacht wieder flott zu machen.

Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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