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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Gesundheit: Geburtshilfe soll weiter zulegen

17.02.2017

Nordenham Um 13 Prozent hat die Zahl der Geburten im Nordenhamer Helios-Krankenhaus im vergangenen Jahr 2016 im Vergleich zu 2015 zugelegt. Auch gegenwärtig ist der Andrang groß. Die Station einschließlich Gynäkologie hat zehn Planbetten, belegt waren am Donnerstag aber 16 Klinik-Betten.

300-Marke geknackt

Im Jahr 2015 sind 275 Kinder im Nordenhamer Krankenhaus an der Albert-Schweitzer-Straße zur Welt gebracht worden. 2016 waren es 311 Kinder. Damit ist die 300-Geburten-Marke erstmals seit dem Jahr 2008 wieder geknackt worden. „Wir würden gerne bei 400 Geburten jährlich ankommen“, sagt Chefarzt Dr. Wolfgang Pritze – und fügt sogleich hinzu: „Wir werden diese Zahl in der ganz modernen neuen Klinik in Esenshamm auch erreichen.“

Krankenschwester Dorit Kobs, die seit 1981 im Nordenhamer Krankenhaus arbeitet und seit 2011 als Stationsleiterin, ist sich ebenfalls sicher: „Wir werden noch mehr Geburten bekommen. Die Menschen warten schon darauf.“ Sie ergänzt: „ Hier im alten Haus ist es hübsch, nett und familiär, aber wir befinden uns in einem 1970-er Jahre-Bau. In der neuen Klinik wird es viel komfortabler.“

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Ihre Kollegin Maren Kloy, die seit 26 Jahren in der alten Klinik tätig ist und seit 16 Jahren in der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe, weist auch darauf hin: „Im neuen Haus ist jedes Patientenzimmer mit Dusche und Toilette ausgestattet.“

Die Station für Gynäkologie und Geburtshilfe in der neuen Helios-Klinik Wesermarsch in Esenshamm wird über 16 Betten verfügen, davon zwei Familienzimmer. Chefarzt Wolfgang Pritze spricht von einer Geburtshilfe „in Räumen mit Hotelcharakter“.

Der Standort Esenshamm ist vom Helios-Konzern in ein Sonderprogramm für gehobene Ausstattung der Familienzimmer aufgenommen worden. Davon profitieren bundesweit nur sechs der insgesamt 112 Helios-Krankenhäuser. Im Familienzimmer kann ein Angehöriger, zum Beispiel der Vater des Babys, mit aufgenommen werden. Diese Räume werden in Esenshamm mit einem viel Wärme ausstrahlenden Farbkonzept und einigen Extras ausgestattet – so auch mit einer großzügigen Wickeleinheit im Zimmer und mehreren Sitzgelegenheiten.

Die beiden Kreißsäle in der neuen Klinik werden nach dem Feng Shui-Konzept eingerichtet – mit einer Entbindungswanne und Vorbereitungsräumen. Einer der Funktionsräume kann bei Bedarf als dritter Kreißsaal genutzt werden.

Feng Shui bedeutet Wind und Wasserlauf, stammt aus China und ist ein Konzept zur Harmonisierung von Bauvorhaben und Wohnräumen.

Künftig kurze Wege

Kreißsäle, Station für Gynäkologie und Geburtshilfe, Operationssäle, Intensiv-Überwachungsstation – alles wird im Unterschied zum alten Krankenhaus auf einer Ebene im ersten Obergeschoss liegen. Das bedeutet laut Pressesprecherin Anja Brandt: kurze Wege und hohe Sicherheit für Patienten.

Chefarzt Wolfgang Pritze ist seit einem Jahr in Nordenham tätig. Er ist ausgewiesener Experte in der modernen Behandlung von Blasenschwäche und Genitalsenkung. Dieses Spektrum ist mit ihm bereits im alten Krankenhaus deutlich erweitert worden. Das gilt auch für gynäkologische Operationen mit minimalinvasiven Methoden, wie etwa die Gebärmutter-Entfernung durch Bauchspiegelung.

Zunehmend werden in Nordenham darüber hinaus Patientinnen mit bösartigen Unterleibserkranken operiert.

Helios erwartet in der neuen Klinik einen weiteren Anstieg gynäkologischer Patientenzahlen.

Das Ärzteteam in der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe besteht gegenwärtig aus einem Chefarzt, einem leitenden Oberarzt und zwei Assistenzärzten. Zum 1. März wird ein neuer Oberarzt hinzu kommen. Geplant ist, das Team in Esenshamm durch drei weitere Assistenzärzte zu verstärken.

Der Blaulichtblog für den Nordwesten

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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