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Er ist neuer Präsident der Oldenburgischen Landschaft
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Aktualisiert vor 17 Minuten.

Prof. Dr. Uwe Meiners
Er ist neuer Präsident der Oldenburgischen Landschaft

NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Gekenterte Angler gerettet

10.10.2011

BERNE Extrem nass wurde es für die Retter der DLRG an diesem Wochenende in Berne und Umgebung. Rund 30 DLRG-Mitglieder der Ortsgruppen Berne und Wilhelmshaven campierten zu ihrem diesjährigen Übungslager in der Berner Einsatzstelle. Von Freitagabend bis Sonntagnachmittag probten sie die verschiedensten Einsätze, und Schlaf war für die meisten sicher Mangelware.

Eine Nachtübung in Berne machte den Anfang. Danach ging es zum Elsflether Sand. Zwei Angler waren durch die starke Bugwelle eines vorbeifahrenden Frachters gekentert und mussten im stockdunklen Gelände gesucht werden. Nicht nur die Dunkelheit erwies sich als problematisch, sondern auch der sandige Boden bereitete sogar dem DLRG-Allradfahrzeug Schwierigkeiten. Ein Trecker befreite später das festgefahrene Fahrzeug und erst gegen 1.30 Uhr morgens war der Einsatz beendet.

Am Elsflether Sand ging es dann am nächsten Mittag auch weiter. Dieses Mal war eine Jolle gekentert. Rasch ließen die DLRG-Mitglieder beider Ortsgruppen ihre Boote am Fähranleger Juliusplate zu Wasser. Während die Berner Retter die Verletzten mit ihrem Einsatzboot „Stedinger“ zum Fähranleger brachten, bargen die Wilhelmshavener mit ihrem Boot „Tonndeich“ die gekenterte Jolle. „Nicht nur die Verletzten müssen geborgen werden, sondern auch die verunglückten Fahrzeuge dürfen nicht in die Fahrrinne gelangen“, erklärte der technische Abschnittsleiter Patrick Niehus, der mit seinem Team, dem Allradfahrzeug und dem Trailer am sandigen Ufer wartete.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen ging es dann zum nächsten Einsatz. Dieses Mal bei der Gansper Deters Werft. Nachdem die Opfer aus dem Wasser geborgen wurden, beendeten die Einsatzleiter allerdings wegen der immer heftiger werdenden Regengüsse den Einsatz vorzeitig. Feierabend war allerdings auch für diesen Tag noch lange nicht.

In der Nacht rückten die ehrenamtlichen Helfer zu einer Übung auf der Gansper Hellmer aus: Verunglückte Radfahrer auf der dortigen Brücke. Neben dem Schein als Rettungsschwimmer sind die Mitglieder auch ausgebildete Rettungssanitäter und die Versorgung von Verletzten gehört mit zu ihren Aufgaben.

Mensch und Hund waren schließlich am Sonntagmorgen im schlickigen Schilf des Warflether Nebenarms steckengeblieben. Bei Ebbe bahnten sich drei Helfer in Neoprenanzügen mit einem Schlauchboot ihren beschwerlichen Weg zu den Verunglückten. Bis zum Hals standen sie dabei im Schlamm. „Die Opfer haben wir bereits gestern bei Flut dort verankert“, erklärte der Vorsitzende Rainer Weegen, der die Übung von Land aus beobachtete. Die Opfer waren in diesem Fall natürlich ein Dummy mit einem Ball als toter Hund.

Nach einer letzten Übung auf dem Ritzenbüttler Sand war dann das gemeinsame Trainingswochenende der Wilhelmshavener und Berner DLRG-Mitglieder beendet.

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