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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Großalarm im „Haus am Deich“

21.11.2015

Burhaversiel Unachtsamkeit bei Bauarbeiten, ein Schwelbrand, der sich über eine ganze Etage ausbreitet, und zehn Menschen in Lebensgefahr – das war das Szenario für eine Großübung der Butjadinger Feuerwehren am Freitag im Awo-Sano-Ferienzentrum „Haus am Deich“ in Burhaversiel.

Um 16.20 Uhr ist es für 62 Butjadinger Feuerwehrleute vorbei mit dem gemütlichen Nachmittag. Im strömenden Regen rücken sie zu zu der bis dahin streng geheim gehaltenen Übung aus, die Burhaves Ortsbrandmeister Stefan Hobbie ausgearbeitet hat. Der nutzt gerne die Gelegenheit, im derzeit leergeräumten „Haus am Deich“ mit seinen Kameraden den Ernstfall zu proben, bevor in der kommenden Woche die Umbauarbeiten in dem Gebäude starten.

Im obersten Stock hat sich ein bei Bauarbeiten verursachter Schwelbrand zum Großbrand entwickelt. Fünf Menschen werden in dieser Etage vermisst – zum Glück handelte es sich nur um Übungspuppen, die die Einsatzkräfte später im dichten Kunstnebel vorfinden. In der Etage darunter mimen fünf Mitglieder der Burhaver Jugendfeuerwehr eine Jugendgruppe, die vom Rauch eingeschlossen ist.

Wenige Minuten nach der Alarmierung treffen die Helfer der Burhaver Feuerwehr ein und dringen unter schwerem Atemschutz in das Gebäude vor. Kurze Zeit später beginnt mit Unterstützung der Feuerwehrleute aus Tossens und Eckwarden die Evakuierung der Jugendgruppe aus dem zweiten Obergeschoss.

Während die Menschenrettung auf Hochtouren läuft, bauen die Wehren Eckwarden und Stollhamm die Wasserversorgung auf. In fieberhafter Eile müssen die Schläuche verlegt werden, denn – so das Szenario – das Feuer schlägt aufs Dach über, und durch herabfallende Bauteile droht ein Nebengebäude ebenfalls in Brand zu geraten.

Eine Stunde dauern Rettungs- und Löscharbeiten bei dieser Übung. Dann kann Einsatzleiter Stefan Hobbie Entwarnung geben. Alle „Vermissten“ sind gerettet, die „Flammen“ gelöscht.

Das Fazit von Stefan Hobbie fällt positiv aus. Die „Personen“-Rettung und die Wasserversorgung seien sehr schnell abgelaufen, lobte er. Auch Gemeindebrandmeister Frank Linneweber ist zufrieden. Er bemängelte lediglich den Funkverkehr unter den Einsatzkräften. „Wir haben ein Funkkonzept, das heute noch nicht so genau beherzigt und umgesetzt wurde. Das werden wir noch üben“, sagte Linneweber. Aber um diese Probleme festzustellen, seien Übungen schließlich da, so der Gemeindebrandmeister.

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