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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Hoher Schaden bei Dachstuhlbrand

20.08.2012

Brake Auf etwa 100 000 Euro schätzt die Polizei den Schaden, der am Sonnabend bei einem Dachstuhlbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Dungenstraße entstanden. Glücklicherweise sind dabei keine Person verletzt worden ist. Mehrere Passanten hatten den Brand bemerkt und ihn der neuen Großleitstelle in Oldenburg gemeldet. Von hier aus wurde die Feuerwehr Hafenstraße gegen 9.30 Uhr am Sonnabendvormittag alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte drang dichter Rauch aus dem Dachstuhl des Mehrfamilienhauses, Personen waren nicht mehr im Gebäude. Ortsbrandmeister und Einsatzleiter Bernd Kempendorf ließ sofort einen Trupp unter Atemschutz in das Gebäude vordringen, um eine erste Brandbekämpfung durchzuführen. Gleichzeitig wurde die Drehleiter in Stellung gebracht, um den Brand auch von außen bekämpfen zu können.

Die erste Rückmeldung des Trupps bestätigte, dass es auf dem Dachboden brannte. Das Feuer hatte außerdem bereits die Holzkonstruktion des Dachstuhls in Mitleidenschaft gezogen.

Nachdem die ersten Flammen gelöscht waren, begannen die aufwendigen Nachlöscharbeiten. Über die Drehleiter deckten die Einsatzkräfte teilweise das Dach ab, und mit einer Säge wurde die darunter liegende Holzkonstruktion entfernt. Durch diese Öffnung wurden viele Gegenstände des vollen Dachbodens direkt ins Freie befördert und in einem Container abgelöscht. Ein effektives Ablöschen innerhalb des Gebäudes war nicht möglich. Außerdem wäre dadurch der Wasserschaden wohl noch größer geworden, so Einsatzleiter Bernd Kempendorf.

Mit einer Wärmebildkamera wurden immer wieder Glutnester entdeckt, und mit einem Hohlstrahlrohr durch vorgehende Trupps oder von der Drehleiter aus abgelöscht.

Diese Arbeiten dauerten bis in die Mittagsstunden an. Sie waren für die 28 Feuerwehrleute besonders anstrengend. Denn nicht nur im Gebäude herrschten hohe Temperaturen, auch draußen machten Sonne und steigenden Temperaturen den Männern zu schaffen. Die Trupps mussten daher immer wieder ausgetauscht werden.

Zur Brandursache konnten am Wochenende weder Polizei noch Feuerwehr Angaben machen. Für die weiteren Ermittlungen wurde die Schadensstelle von der Polizei abgesperrt und versiegelt. An diesem Montag sollen Brandermittler ihre Arbeit aufnehmen.

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