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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Horror-Szenario an enger Ortsdurchfahrt

18.08.2011

BERNE Der Notruf trifft gegen 20 Uhr ein: ein Brand, vermisste Personen. Ort des Geschehens: das Autohaus Lampe an der Langen Straße. Aufgrund der dazugehörigen Tankstelle also eine besonders gefährliche Situation. Keine fünf Minuten später trifft die Feuerwehr ein.

„Einige haben es erst recht spät bemerkt, so zehn Minuten nach Ankunft beim Einsatzort, dass es sich nur um eine Übung handelte“, erzählt Stefan Krings, Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Berne, die den Einsatz gemeinsam mit der Wehr Weserdeich absolvierte. Insgesamt seien 25 Kameraden im Einsatz gewesen, so Krings.

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Ablauf der Übung. Die drei Vermissten, darunter eine Puppe, wurden schnell gerettet, die Zusammenarbeit zwischen Berne und Weserdeich hat gut geklappt.“ Vom Dach aus wurde das ganze Szenario für eine Nachbesprechung gefilmt.

„Das ist Aufregung hoch drei“, meint Brigitte Heuer, eine der beiden Geschäftsführerinnen des Autohauses. Vor etwa vier Wochen seien sie und ihre Tochter Martina Drieling angesprochen worden, ob sie mit der Übung einverstanden wären – waren sie. Schließlich lernt die Feuerwehr so gleich die Räumlichkeiten für den Ernstfall kennen. „Das ist ein Gebäudekomplex, der sehr verwinkelt gebaut ist“, weiß Krings, „Sozialräume, der Bürotrakt – das ist eine Schwierigkeit.“ Die Geschäftsführerinnen schlossen eigens für die Übung extra eine Stunde vor der eigentlichen Öffnungszeit.

Eine Besonderheit stellt zudem die enge Ortsdurchfahrt dar. Um die Wasserversorgung vom Unterflurhydranten am Schulzentrum sicherzustellen, wurde außerdem der Wechsellader des Landkreises mit der Schlauchbrücke benötigt. Ebenfalls vom Unterflurhydranten kam das Wasser aus der Alten Straße. Und um die Räume sowie die Waschstraße betreten zu können, die voller „Rauch“ (der kam aus einer Nebelmaschine) waren, kamen mehrere Atemschutzgeräte zum Einsatz.

Jantje Ziegeler Redakteurin / Online-Redaktion
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