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NWZonline.de Region Wesermarsch Blaulicht

Illegaler Müll verärgert Bürger

19.12.2015

Brake /Golzwarden Ein trauriger Anblick ist der Fußweg entlang des Klippkanner Sieltiefes, abgehend von der Bahnhofstraße. An der Uferböschung finden sich Plastiksäcke, gefüllt mit mit Hausmüll und Windeln, leere Wein- und Schnapsflaschen, alte Schuhe und ein rostiges Fahrrad. Überall auf dem Weg liegen Scherben verstreut. An einer Stelle ragt sogar ein Einkaufswagen aus dem Wasser.

Starke Verschmutzung

Uwe Neese ist deshalb sehr verärgert. Der Rentner geht mindestens zweimal am Tag mit seinem Labrador/Retriever-Mischling Emil am Ufer spazieren und beobachtet die zunehmende Verschmutzung schon seit längerer Zeit. „In den letzten Jahren ist es hier immer dreckiger geworden“, berichtet der 60-Jährige. Vor einigen Tagen habe sein Hund sich an einer Scherbe die Kralle am Hinterlauf abgeschnitten. „Ich habe Emil jaulen hören und gesehen, dass er sich verletzt hat. Seine Pfote hat geblutet“, berichtet er weiter.

Momentan ist nur ein Teil des Mülls zu sehen. Der Rest wird vom herabgefallenen Laub verdeckt. Die vielen leeren Fuselflaschen zeugen von den Trinkgelagen, die hier stattgefunden haben. Sie sind auch der Grund für die Scherben, die sich überall finden lassen und an der sich auch der Hund Emil verletzt hat.

„Es ist traurig, dass die Gegend hier so verkommt und nichts unternommen wird“, beschwert sich Neese. Der Fußweg werde von vielen Spaziergängern genutzt, die häufig mit Hund unterwegs seien. Darüber hinaus kommen auch viele Jugendliche auf ihrem Schulweg hier entlang. Die Scherben finden sich sicherlich auch in vielen Fahrradreifen wieder.

Verärgert war auch Wilfried Albers über eine völlig zugemüllte Bushaltestelle an der Sinaburger Straße in Golzwarden. Der Müllberg ist mittlerweile beseitigt.

Keine Einzelfälle

Solche Bilder sind leider keine Einzelfälle und die dreisten Täter nur schwer zu ermitteln, wie Matthias Sturm, Pressesprecher des Landkreises Wesermarsch weiß. „Um solchen Umweltsündern beizukommen, sind eindeutige Beweise oder Zeugen notwendig“, erklärt er. Mögliche Strafen für Abfallablagerungen illegaler Art seien Bußgelder zwischen zehn und 2500 Euro – je nach Schwere des Falles. Für eine Gewässerverschmutzung könne in einem drastischen Fall sogar ein Bußgeld von 50 000 Euro verhängt werden.

Glücklicherweise gebe es aktuell keine signifikanten Häufung illegalen Abfallentsorgungen in der Wesermarsch, so Matthias Sturm.

Wolfgang Alexander Meyer Redakteur / Redaktion Oldenburg/Westerstede
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